Von sich auf Andere schließen: Der Hauptfehler

Odysseus, Samstag, 13.06.2015, 14:37 (vor 3871 Tagen) @ stocksorcerer8466 Views
bearbeitet von unbekannt, Samstag, 13.06.2015, 14:49

der deutschen Politik, der Wirtschaftsführer und des EU-Parlaments.
Völlige Ignorierung von nationalen, über Generationen gewachsene Ist-Zuständen. Verfolgung der völlig unrealistischen Ziele solche Zustände in wenigen Jahren ändern zu wollen. Zum Scheitern verurteilt, wie jetzt zu sehen.

Es werden keine Steuern gezahlt, aber ein neues Auto ist doch schön, oder
neue Möbel! Masse ist also wohl noch da.

Würdest du Steuern hier zahlen, wenn in D das Jahrzehnte gewachsenen system der Griechen bestünde? Was würdest du mit deinen gefährdeten "einbehaltenen" Steuern machen? Kauf von langlebigen Konsumgütern oder Luxus liegt da nah.

Wenn es mir nicht besonders gut geht, dann kaufe ich nur das, was ich zum
Leben brauche, aber keine "Luxusgüter".

Das machst du nur, wenn du sicher sein kannst, daß deine offizillen wie inoffiziellen Ersparnisse dir erhalten bleiben. Tja, da beginnen wir ja HIER schon deutlich zu zweifeln.
Und wer kann, verschiebt seine Euros ganz legal in Ausland (dank ELA und EZB bis heute möglich).

Die Frage ist, wieviele überhaupt in der Lage sind sich noch so bewegen zu können und wie lange noch. Da wären Zahlen interessant. Irgendwann ist das Geld investiert in Güter oder ins Ausland. Vermutlich gibts auch dort die Wohlstandspyramide. Mindestens im unteren Drittel dürfte man nur noch von einen auf den anderen Tag (über-) leben.

Wenn ich das Gefühl habe, dass
ich nur für den Staat schuften gehe, dann reduziere ich das auf ein
erträgliches Maß.

Hier kannst du so handeln. In Griechenland würde ich so handeln wie die Griechen es tun. Alles andere wäre Selbstkasteiung. Mhh , immerhin wärst du vielleicht bald Anwärter auf den Karlspreis....spässle...sorry [[lach]]

Aber dann habe ich meinen Weg gefunden und spare mir
das Jammern auf offenbar immer noch zu hohem Niveau, solange die Schecks
eintrudeln statt der Zwangsvollstrecker.

Aber hier beißt sich doch was. Ich habe fast den Eindruck, dass es da
noch viel schlimmer kommen muss, bis die Ärmel hochgekrempelt werden und
nicht alle schwarz am Staat vorbei schaffen. Aber vielleicht habe ich ja
auch einfach irgendetwas nicht verstanden. ;)

Vielleicht, aus meiner Sicht wurd ohne Ausnahme alles falsch gemacht im Falle Griechenlands. Der Fluch des Echtzeit-Denkens und -Handelns mit unverzüglichem Ergebniszwang bei ständig steigender Geschwindigkeit UND VÖLLIGEM VERGESSEN, dass es um Menschen geht wird zum Griechen-GAU führen, der nicht an der Grenze halt macht.

Gruß
stocksorcerer

gruß in den Pott


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