etwas spät, aber nicht zu spät

nereus, Montag, 04.05.2015, 08:11 (vor 3909 Tagen) @ KK5568 Views

Hallo KK!

Sie schreiben: Daraus meine Folgerung: EU-BRICS Ist NICHT meine Meinung, sondern nur eine mMn sinnvolle Konkretisierung der These.

Ja, das habe ich auch so gesehen.
So wie eben der Hinweis auf die Tiefenstruktur US-amerikanischer Denkmodelle in der bundesrepublikanischen Wirklichkeit.

..verstehe das auch nicht als Wadenbeißerei, sondern als Infragestellung der geäußerten Gedanken ..

Na gut, lassen wir das mal so stehen. [[zwinker]]

..

Wenn Blockbildung als zwingend vorausgesetzt wird: Die Achse muß heißen EU-BRICS
Ja, absolute Zustimmung. .. Warum?

Weil in dieser immer mehr zusammenwachsenden Welt sich auch die Machtverhältnisse neu ordnen und Koalitionen neu geschmiedet werden.
Zur stärksten Militärmacht der Welt inkl. aller weltweiten Operationsbasen wären mir als ernsthaft agierender Gegenpol Russland alleine oder China alleine einfach zu wenig.
Aber Russland und China sind schon eine andere Nummer!
Da kann gerne noch etwas BIS dazu kommen, um den Terminus BRICS komplett zu machen.

Entsteht sie doch, braucht es für alle Teilstaaten eine komplette
Neuausrichtung auf die Achse: .. Ist das ohne die Mitwirkung der VSA, GB und anderer möglich? Will ich das? Wollen wir das? Wollen alle anderen Europäer das?

Super Gedanken! Komme gleich darauf zurück.
Wann?

Das hatte ich im fettgedruckten Text doch versucht deutlich zu machen.
Sie haben die richtigen Fragen gestellt und die Richtung gewiesen, was es zu beachten gilt, wenn man das System in Frage stellt oder gar eine Neuausrichtung erwägt.

Der Hegemon muß therapiert und möglichst geheilt werden.
Wer ist der Hegemon? Das ist die alles entscheidende Frage!

Hallo, haben Sie den Faden verloren?

Natürlich nicht!
Die Frage ist doch, wer steht hinter der Politik der USA?
Nur zu sagen das Land sei Hegemon und aggressiv ist doch Pille Palle!
Welche Kräfte sorgten z.B. für die Ausbreitung des Bolschewismus oder des Faschismus? Überdauen Ideen Repräsentanten und gar Länder?
Einfach nur Staaten oder Diktatoren zu benennen, wäre zu kurz gesprungen.

Bitte nicht NWO, müllt nur den Kopf zu, zu viel VT.

Nix da.
Die NWO ist der alles entscheidende roter Faden in der Politik der letzten 200 Jahre.
Wer hier den Deckel draufhalten will, versteht entweder die größeren Zusammenhänge nicht oder will die Diskussion auf eingeschränkte Weise führen – warum auch immer?

Möchte damit nur ausdrücken, dass Institutionen mit globaler Ausrichtung so gestärkt werden müssen, dass sie auch tatsächlich globale Funktionen ausüben können (und nicht einseitig dominiert werden).

Davon träumen die Globalisten seit 200 Jahren?
Es verbleibt aber die Frage, wer was damit beabsichtigt?

Hatte gehofft, Antworten auf die gestellten Fragen lesen zu können.
Stattdessen wechseln Sie auf eine persönliche Ebene. Warum?
Brauchen Sie Infos für Ihr Foristen-Dossier?

Keine Sorge, ich führe kein Foristen-Dossier?
Wozu? Das können andere „Dienstleister“, die aus Steuergeldern finanziert werden, viel besser.
Die Argumentation meinte ich aber einordnen zu können, aufgrund vieler Gespräche mit Wessis und Ossis in den letzten 10 bis 15 Jahren, wenn es um Politik ging.
Die Ostler haben andere Basisargumente als die Westler – deswegen habe ich den Wessi vermutet.

Es geht um eine Frage, die ich seit langen Jahren unbeantwortet mit mir rumschleppe:
Wissen die da oben es nicht besser, meinen sie nicht anders zu können/dürfen oder ist deren Agenda wegen der beschriebenen Vernetzung weitgehend deckungsgleich mit der der anderen.
Solange diese Frage nicht beantwortet ist, kann ich nur emotionslos analysieren, kann Verbalinjurien als Ersatzantwort nicht verstehen.

Wie wollen Sie diese Frage sinnvoll klären?
Wenn Sie nicht selbst an den Treffen der Eliten teilnehmen und keine Wanze bei diesen Treffen plazieren können, bleibt Ihnen nur der gesunde Menschenverstand, der Ursachen und Wirkungen versucht zu analysieren, inkl. des cui bono.
Und hier meine ich sehr wohl eine Strategie erkennen zu können?
Sie nicht?

Als die VSA die Briten beerbten, haben die ja sprachlich schon gut vorgearbeitet.
Anglizismen haben sich im Westen Europas wie eine Epidemie ausgebreitet, heute sind wir schon so weit, daß ganze Branchen ohne Englisch nicht mehr überleben könnten, bzw. von Englisch komplett vereinnahmt sind.
Dies kann man unter Internationalisierung verbuchen, ja, aber der Muttersprachler hat doch einen entscheidenden Vorteil und die potentielle Bindung an das Ursprungsland ist groß.

Ja, das kann man so buchen.
Eine internationale Welt benötigt eine internationale Sprache.

Über eine Antwort auf gestellte Fragen, wie weiter oben angekündigt, würde ich mich freuen.

Ich habe mich bemüht.
Ich gehe aber sehr sicher davon aus, daß nicht alles erschöpfend beantwortet wurde.

mfG
nereus


gesamter Thread:

RSS-Feed dieser Diskussion

Werbung

Wandere aus, solange es noch geht.