Freiheit
ist nichts anderes als Selbstmord aus Angst vor dem Tode.
Ein erheblich größerer Anteil als 99% (kein Schreibfeehler) ist nämlich
gar nicht in der Lage, ohne Machtstrukturen zu überleben.
Von diesem Prozentsatz ist die Hilflosigkeit vorgegeben.
Wer ohne Machtstrukturen überleben könnte, kann es bereits heute. Ich
sehe Niemanden.Gruß Mephistopheles
Ja, da sind wir am entscheidenden Punkt, den ja auch Goethe in seinem "Faust" thematisiert, der Faust und Mephisto trennt: Gibt es die freie, selbstbestimmte Entwicklung des Menschen, der auch erkennend zu den Urgründen des Daseins dringen kann, oder nur die materielle Kreatur, die ihre Vernunft nur gebraucht, "um tierischer als jedes Tier zu sein" und die mit ihrem Leib zugrunde geht?
Die Geschichte der Menschheit ist eine Entwicklung zur Freiheit (Hegel) und die modernen Freiheitsbewegungen auf allen Gebieten wären ohne diesen Drang nicht möglich. Dass viele mit Freiheit noch nicht viel anfangen können, bestreite ich nicht. Sie sind das Ergebnis einer noch immer obrigkeitsstaatlichen Erziehung und eben der bestehenden Machtverhältnisse.
Vgl.:
http://fassadenkratzer.wordpress.com/2013/07/14/der-verlust-des-menschlichen-oder-die-u...
http://fassadenkratzer.wordpress.com/2014/05/09/das-eigentliche-europa-eine-besinnung-i...
Mit faustischem Gruß