Input dazu, der mir zugesandt wurde -> will ich nicht vorenthalten...
Gegenthesen welcome! Ich wäre froh, wenn jemand diese
Interpretation des Weltgeschehens entkräften könnte.
...schrieb ich in Hinblick auf die filmerisch aufbereitete Zusammenfassung zur aktuellen Kriegsgefahr.
Per Mail erreichte mich ein Link hierauf:
Der Umbruch der Weltordnung und die Gefahr eines großen Krieges
http://www.kritisches-netzwerk.de/forum/der-umbruch-der-weltordnung-und-die-gefahr-eine...
Das ist eine Einschätzung von Conrad Schuhler / Vorsitzender des isw (Institut für sozial-ökologische Wirtschaftsforschung e.V.)
Ich zitiere mal nur das Fazit: "Insofern droht die Gefahr eines großen Krieges. Diese Gefahr ist nur abzuwenden, wenn eine politische Wende in den großen Ländern des Westens durchgesetzt werden kann – die Zurückdrängung der Macht des Transnationalen Kapitals, die wachsende Ächtung des Einsatzes von Waffen in Konflikten durch die öffentliche Meinung. Das Voranschreiten der Friedenskräfte auf diesem Feld wird eine der Hauptaufgaben der Linken in der nächsten Phase sein müssen. 1964 haben 62 % der Deutschen mit Ja geantwortet auf die Frage: „Sollte Deutschland sich mehr in internationalen Krisen engagieren?“ 2014 waren es noch 37 %, 2015 noch 34 %. Die Ukraine-Krise hat die Menschen in der Frage Krieg/Frieden noch sensibler gemacht. 82 % der befragten Deutschen sind gegen jede Militärmission deutscher Streitkräfte. Diese öffentliche Meinung ist der Hintergrund für die Differenzen zwischen Washington und Berlin zum Einsatz von Waffen und Militär in der Ukraine. Und ist der Hintergrund für die Aufgabe der Friedensbewegung, weiter zu machen mit ihrem Projekt, das von der Bevölkerung zusehends besser verstanden wird."
Ist jetzt auch nicht wirklich aufmunternd.
Den Beitrag finde ich jedenfalls sehr lesenswert.
Gruß, Bernadette