Assoziatives Zumüllen

aliter, Freitag, 27.03.2015, 15:10 (vor 3946 Tagen) @ Leser689603 Views
bearbeitet von unbekannt, Freitag, 27.03.2015, 16:38

Völlig richtig!

praktisch alle physikalisch-technischen Details im Zusammenhang mit dem Absturz (?) werden nicht mehr thematisiert.
Der Skandal(!), dass das Teil, das aus tiefster Meerestiefe unbeschädigt herausgeholt werden kann, nämlich der Flugschreiber, auf einem mittleren Berg - 2000 m ist selbst für Rentner eine durchaus gebräuchliche Höhe - nicht gefunden wird und dann irgendwie !! ausgeraubt o.ä. ist, ist wird ignoriert.

Diese Flugschreiber wäre eigentlich das A und O des Ablaufs! Schon das spricht Bände für bzw. gegen die Seriosität des Vorgehens.

Ebenso praktisch sämtliche Zeugenaussagen werden ignoriert: Anwohner, die erwähnten Piloten (was war deren Auftrag?), Fluglotsen etc.

Statt dessen werden Unmengen von Details, Vermutungen, Banalitäten zu der VT, zu der sich die Oberen durchgerungen haben, platziert.

Daraus können wir einen allgemeinen Grundsatz der heutigen Politik und Presse erkennen: Unerwünschte Fragen werden einfach mit Informationen zugeschüttet und die heutige Gesellschaft lebt assoziativ, sie macht sich nicht die Mühe, kausal zu denken.

Selbst im Gelben Forum werden die Worte des Staatsanwaltes oder der Mächtigen teilweise nicht hinterfragt, sondern für bare Münze genommen und daraus grosse logische Gedankengebäude gezimmert, obwohl gerade in diesem Forum bekannt ist, dass der Öffentlichkeit keinesfalls immer die Wahrheit gesagt wird.

Fragen z.B. der Art, warum ist an der Auftreffstelle nicht eine riesiger schwarzer Fleck, weil das Flugzeug vollgetankt war und bisher jeder aufgeknallte Flieger in Flammen aufging; oder wieso wird behauptet, das sei alles so unzugänglich, wenn man sieht, dass das Gefälle keine 45 Grad zu haben scheint und die Alpen verglichen mit dem Inneren Indonesiens wirklich gut erschlossen sind (vermutlich weil vorbeugend alle möglichen "Ermittlungspannen" dann erklärbar sind).

Fragen über Fragen. Wie gesagt, ich will nicht absolut ausschliessen, dass die vorgetragene Legende stimmt, aber ich würde gerne diese durch og. Fragen und den Flugschreiber erhärtet wissen, glaube aber eher, dass dadurch sie gekippt werden würde.


Die Öffentlichkeit wird mit einem Wust von Details, die mit dem Unglück nicht direkt zu tun haben zugeschüttet.


Das Thema Abfangjäger ist wirklich, im Vergleich zur Detailjagd in Bezug
auf die Lebensumstände des Kopiloten (man kennt sogar schon den Wert
seines Hauses/seiner Eltern), ein sehr stiefmütterlich behandeltes Thema:


Die Hexenjagd gegen den toten Copilot und seine Familie entspricht dem
Vorgehen der Medien gegen die "Amokläufer" von Winnenden und Erfurt:
Ungefähr am Mittwochabend wurde bekannt, dass nur ein Pilot im Cockpit
saß - bei rechtzeitigem Erreichen des Abfängers gab es diese Info sicher
schon am Dienstag Mittag für alle betroffenen Staatsführer. Und bereits
am Donnerstag Mittag war der volle Name des Copiloten mitsamt der genauen
Erklärung seiner "Missetat" in den Weltmedien. Ich halte das für einen
Skandal erster Kajüte. Ich hatte allerdings den Eindruck von Dienstag bis
Mittwoch, dass es Kräfte gab die den Inhalt des Stimmenrekorders unter
Verschluss halten wollten (um den Copiloten und seine Familie zu
schützen?): Rekorder stark beschädigt, unklar ob Daten abrufbar etc.


gesamter Thread:

RSS-Feed dieser Diskussion

Werbung

Wandere aus, solange es noch geht.