Dann "... bleiben noch fünf Minuten, zu twittern ..." - nein eher NULL Minuten ...
Und dann bleiben noch fünf Minuten, zu twittern, dass etwas Ungewöhnliches passiert. Wahrscheinlich konzentriert man sich aber auf seine Gruppe, statt auf Twitter.
Nein, denn es ist aesserst unwahrscheinlich, dass jemand mit einem Mobiltelefon/Smartphone bei Reisegeschwindigkeit (600 bis 800 km/Stunde) Kontakt zu einem Mobilfunkmast halten koennte. Und da es dort selbst unmittelbar vor dem Aufprall keine Netzabdeckung gegeben haben duerfte (und die Richtcharakteristik der Masten nicht "nach oben" weist, nebenbei), ist nicht zu erwarten, dass irgendjemand mit irgendjemand ausserhalb des Flugzeuges Kontakt haette haben koennen, selbst wenn er/sie gewollt haette.
Und Bordtelefone scheint es nicht gegeben zu haben.
Die ersten fünf Minuten des Sinkfluges kommt Verwunderung auf.
Selbst das glaube ich nicht, hoechstens bei Vielfliegern, die diese Strecke x-mal geflogen sind oder bei Passagieren, die selbst zum fliegenden Personal (ausser Dienst) gehoeren.
Und diensttuendes Personal, das es bestimmt auch gemerkt hat (ein halbes Dutzend an Bord im Dienst) ist ja gerade darauf geschult, sich NICHTS anmerken zu lassen.
Panik ist das Letzte, was die brauchen koennen, wenn es "Spitz auf Knopf" steht.
Das ganze ist halt mittlerweile zur Ersatzreligion mutiert.
Da stuerzt ein Flugzeg ueber Kriegsgebiet ab und es wird nicht fluessig berichtet. Na klar, denn es ist Krieg.
Dann kommt ein Flugzeug bei hellichtem Tage in Nicht-Kriegsgebiet vom Himmel geflogen - da wird das Friedensgebiet zum Kriegsgebiet erklaert.
Ich erklaere hiermit: immer zwischen den drei regelmaessigen Mahlzeiten ist Hungersnot. Kaum widerlegbar. Und immer fuer einen Aufmacher gut.
--
Mit 40 DM pro Kopf begann die Marktwirtschaft, mit 400.000 Euro Schulden pro Kopf wird sie enden.
Atomkraft | in English