Unterschiedliche Motive bei Selbstmörder zu Selbstmordattentäter (mT)

melethron, phase space, Freitag, 27.03.2015, 14:54 (vor 3998 Tagen) @ Leser239708 Views
bearbeitet von unbekannt, Freitag, 27.03.2015, 16:33

Hey Leser23,

von Befindlichkeiten von mutmasslich psychisch Kranken und
Selbstmordattentätern.

Ob das zutrifft oder nicht, werden wir wohl noch erfahren.
Im Zweifel ist die Vermengung dann unzulässig, aber pauschal mE
vorstellbar.

Es gibt zwischen Selbstmördern und Selbstmordattentätern eine relevanten Unterschied. Beim Selbstmörder ist der Selbsttötung das Motiv, beim Selbstmordattentäter die Tötung der anderen.

Wenn die Selbsttötung vordergründig ist, wird der Tod der anderen in Kauf genommen, etwa wenn man das Auto in die Gegenfahrbahn lenkt. Ist ein erweiterter Selbstmord narzistisch motiviert, kann der Abgang dann schon mit einem "Paukenschlag" sein, aber hier steht wieder nur das "ich" im Vordergrund. Die Zahl der Getöteten ist nicht der Fokus, aber Hauptsache, der Abgang ist spektakulär. Aber vielleicht war noch jemand mit an Bord , der ihn Tomaten-Andi nannte. Endlich ins Cockpit geschafft und dann evtl. ein krankheitsbedingter Jobverlust? Die narzisstische Maske verlieren? Doch nur Tomaten-Andi und nicht der Starpilot? Im Falle einer narzisstischen Persönlichkeitsstörung wäre eine derartige Kränkung fatal.

Ich spekuliere natürlich nur, aber ich sehe hierbei eigentlich kein "inkonsistentes" Bild, einfach in den Berg zu fliegen, falls der Fokus Selbsttötung war. Ich weiß natürlich nicht, ob es so ist, aber die Indizien wirken auf mich wenigstens mal nicht unglaubwürdig.

Grüße
melethron

--
„It’s the Second Law of Thermodynamics: Sooner or later everything turns to shit.“ - Woody Allen


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