Neben KenFM auch PHOENIX-Runde sehen

n0by ⌂, München, Freitag, 27.03.2015, 08:40 (vor 3945 Tagen) @ BerndBorchert11556 Views

Peter Haisenko zum
Absturz der Germanwings Maschine


D.h., Schreie etc. sollten nicht erst am Ende der Voice Recorder Aufnahme
zu hören sein.
Das macht den franz. Staatsanwalt, der die Selbstmord-Beschuldigung
ausgesprochen hat, schon mal unglaubwürdig.
Was soll eigentlich der andere Pilot die ganze Zeit gemacht haben?
Was ist mit Telefonaten der Crew in das Cockpit und vor allem nach
außerhalb des Flugzeugs? (auch Passagiere)

Bernd Borchert

Noch erstaunlicher als das Interview mit Haisenko war die Expertenrunde bei PHOENIX, Wiederholung heute Nacht ab 0.00 Uhr. Hier aus meiner Sicht in Sizilien - also mit aller Zeit für meinen Blog-Bericht - vorab dazu diese Gedanken:

Meine ordinäre Ausdrucksweise, dass mir das Kotzen kommt, ist der Tatsache geschuldet, dass es so ist. Es dreht mir meinen hypersensitiven Magen um, wie aus allen Rohren Fakten zum Absturz des 24jährigen Germanwing Airbus gleich Maschinengewehrfeuer auf uns einschießen. Dass BILD seine Manipulationsmaschinerie anwirft, um Menschen gleich Zahnrädern auch in einer Kriegsmaschine zu verheizen, dazu ist jedes Mittel recht. Technik und Industrie müssen perfekt sein und bleiben, nur der Mensch ist schwach. Schuld ist der Mensch allein. Der Jüngste und Schwächste in der Gliederkette bietet sich als Bauernopfer an.


Dass Udo Ulfkotte wie Michael Mannheimer den Tod von 150 Menschen instrumentalisieren, um bei dem jungen Mann ein Konvertierung zum Islam zu vermuten, dass mehrere Atomkraftwerke nur Flugminuten von der Luftroute entfernt lagen, in die der Jet hineingesteuert hätte werden sollen, lässt sich achselzuckend mit der Wertung "Hass-Blogger" oder "Verschwörungstheoretiker" abtun. Anders allerdings der Luftfahrtexperte Tim van Beveren in der hochkarätigen Phoenix-Runde, die sich angenehm von der Manipulations-Dompteuse Maybrit Illner absetzt.

Der Luftfahrtexperte setzt sich klar von der Pressekonferenz der Staatsanwaltschaft in Marseille ab, die den jungen Copiloten für den Absturz verantwortlich macht. Der Luftfahrtexperte Tim van Beveren beharrt trotz massiven Widerstands des Moderators wie der Professorin Dr. Isabella Heuser (Direktorin der Klinik für Psychiatrie und Psychotherapie an der Charité Berlin) auf einer denkbar anderen Version: Eine Ohnmacht des Copiloten wie durch einen Kohlenmonoxid-Vergiftung sei nicht ausgeschlossen. Dabei hätte er den Verriegelungsknopf auf Unlock halten können, nach vorne auf den Joystick gesunken sein können, dadurch dass Flugzeug in einen Sinkflug gezwungen und zum Absturz gebracht haben können.
BILD nutzt die emotionale Erregungskurve nach dem Tod von 150 Menschen, um den Copiloten zu dämonisieren und konstruktions-technische Unzulänglichkeiten abzutun. Damit ist der technisch-industrielle und letzlich militärische Komplex, welcher Gewinne maximiert und Leben minimiert, rehabilitiert. Schuld liegt beim Menschen, weil Technik unfehlbar sein soll. Der Aktienkurs von Germanwings und Lufthansa darf nicht weiter unter Druck kommen. Wo Technik wie in Tschernobyl, Fukushima oder wie bei der Endlagerung von Atommüll in der Asse tödliche Konsequenzen nach sich zieht, muss der Mensch, allenfalls höhere Naturgewalt ursächlich Schuld sein. Doch Schillers formulierte sprichwörtlich treffend und richtig: "Jedoch der schrecklichste der Schrecken, das ist der Mensch in seinem Wahn."

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http://nobydick.de


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