Muss ich dich enttäuschen. Der Sozialismus endet nicht deswegen, weil die Leute lieber die Freiheit wollten, sondern...

Mephistopheles, Datschiburg, Sonntag, 26.06.2016, 16:02 (vor 3527 Tagen) @ Dirk-MV4139 Views
bearbeitet von unbekannt, Sonntag, 26.06.2016, 20:20

...weil sie sich einen Sozialismus einfach nicht mehr leisten können.

Haben wir im früheren Elliottwellenforum rauf und runter diskutiert:

Spätestens dann, wenn die Steuern und Sozialabgaben > 100% sind, man also Geld mitbringen muss, um zu arbeiten, spätestens dann ist Schluss.

Und eigentlich freue ich mich drauf, weil das am ehesten einem Leben in
größtmöglicher Freiheit in einem dichtbesiedelten Gebiet entspricht. Der
Kollektivismus in all seinen Ausprägungen ist ein Gesellschaftsmodell des
letzten Jahrhunderts, in ein paar Jahrzehnten wird man darüber nur mehr
müde lächeln.
Smartcontracts werden Anstellungen nebst rechtlichen Rahmen komplett
ersetzen und KI-Clearings prüfen vorab die Erfüllbarkeit und die Eignung
der Vertragsparteien, da braucht es weder Staat noch Regierung.

Tagelöhner nannte man das früher.

Warum langsam geröstet? Mit der unausweichlichen Verkleinerung des
Sozialstaates sinkt auch dessen Reichweite. Wenn ich vom Staat nichts will,
überraschen mich seine Auflösungserscheinungen auch nicht.

Der Hungertod trifft immer nur Freie, niemals Sklaven. Dass in Deutschland niemand verhungert, und auch in USA nicht, sagt eigentlich alles über die Freiheit.
Erst wenn in Deutschland wieder gehungert wird wie 1945-1947, erst dann wird es wieder Freiheit geben.
Die Freiheit muss damals grenzenlos gewesen sein.

Gruß Mephistopheles

--
Wenn wir nicht das Institut des Eigentums wiederherstellen, können wir nicht umhin, das Institut der Sklaverei wiederherzustellen, es gibt keinen dritten Weg. Hillaire Belloc


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