Hilfsbereitschaft ist der Ursprung des Schuld-Mems
Mit dem Annehmen von Hilfe geht man automatisch ein Schuldverhältnis ein, das auf irgend eine Art wieder ausgeglichen werden will. So ist das Schuld-Mem entstanden.
In der Vorzivilisation hat es das wohl nicht gegeben. Jedenfalls ist in "Das glücklichste Volk" und "Auf der Suche nach dem verlorenen Glück" an mehreren Stellen eindeutig beschrieben, dass es bei den dort behandelten Ur-Völkern absolut verpönt ist, persönliche Hilfe zu verlangen oder anzunehmen.
> > Die Ursachen liegen so gut wie ausnahmslos - ich kenne zumindest keine
[quote]Ausnahme - immer bei den Leuten, die sich um andere kümmern und um deren
(oftmals nur unterschobene) Probleme statt um sich selber und ihre eigenen
Interessen. [/quote]
Ja, und diese Menschen zeichnen sich meistens durch einen besonders hohen Grad an Kontaktlosigkeit und Menschenverachtung aus, die aber durch das vermeintliche Wohlwollen überdeckt werden. Diese Menschen sind sich ihrer Verachtung auch gar nicht bewusst. Sie glauben wirklich, sie seien die Guten.
> Besonders schlimm wird es bei den Perversen, das sind die, die zu den
[quote]Leuten, um die und deren Probleme sie sich zu kümmern vorgeben, gar keinen
persönlichen Bezug haben und sie oft gar nicht mal kennen. [/quote]
Hier kommt oft auch der kulturelle Selbsthass ins Spiel. Man steht für diejenigen ein, vermeintlich oder tatsächlich Opfer der westlichen Kultur sind.
> Aber auch, wenn man sich um Leute kümmert, die einem bekannt sind und
[quote]denen man helfen möchte - was per se unmöglich ist - dann wird das
oftmals als anmaßend und herabwürdigend empfunden und führt bei denen,
die noch ein gesundes Bewusstesein ihres Selbst haben, oftmals zu Hass und
Rachsucht aufgrund der Verlogenheit.[/quote]
Intuitiv merken auch viele, dass diese Hilfe nur der Erhöhung des Egos des Helfenden dient. Der Schwache sucht sich ein noch schwächeres Gegenüber, um sich stärker zu fühlen. Das ist das Alltagsszenario in der gesamten Sozial- und Helferinustrie.
> Dagegen ist jeder verpflichtet, sich um sich und seine eigenen Interessen
[quote]zu kümmern, und seine eigene Entwicklung. Das führt zu einer klaren und
offenen Kommunikation, und jeder weiß, woran man mit dem anderen ist.[/quote]
Klug und weise gesprochen!
Beste Grüsse Nonpopulo
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Mich widern alle Ideologien an, egal ob sie von links oder rechts kommen, sie ignorieren die Natur des Menschen. (Claude Cueni, Script Avenue)
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