Ich bin 50 und hoffe das zu erleben, wenn keiner eine Notbremse zieht.
Und eigentlich freue ich mich drauf, weil das am ehesten einem Leben in größtmöglicher Freiheit in einem dichtbesiedelten Gebiet entspricht. Der Kollektivismus in all seinen Ausprägungen ist ein Gesellschaftsmodell des letzten Jahrhunderts, in ein paar Jahrzehnten wird man darüber nur mehr müde lächeln.
Smartcontracts werden Anstellungen nebst rechtlichen Rahmen komplett ersetzen und KI-Clearings prüfen vorab die Erfüllbarkeit und die Eignung der Vertragsparteien, da braucht es weder Staat noch Regierung.
eine nationale und die in Brüssel.
Die Bezieksregierung, die Landesregierung, die Bundesregierung und die
EU-Kommission.
Kreis- und Landtag sind doch heute schon rein ausführende Organe, also Vögte oder Statthalter, die entscheiden nichts und schon gar nicht ohne Zustimmung von oben (Parteien). Die zähle ich ebenso wenig wie Kreise und Bezirke der DDR.
Persönlich glaube ich, daß unabhängig von den Ergebnissen diverser
Demokratiesimulationen in den nächsten Jahrzehnten nicht nur Brüssel
und
die nationalen Regierungen in der Breite und Tiefe an Relevanz
verlieren,
sondern sogar weite Teile im Alltag der Bürger rechtsfreier werden.
Die
Aufteilung von 20 zu 80 wird nicht nur finanziell deutlicher , sondern
auch
in allen anderen Bereichen (Sozialsysteme, arbeitsrechtlich und
privatrechtlich. Es wird eine Art Feudalsystem wachsen, wo Konzerne die
Feudalherren und die Politik nur deren bestellte und bezahlte Vögte
sind
und ich bin mir sicher, daß dies sogar von Vorteil sein wird.
Sehe ich auch so, und zwar wird jeder, der eine feste Stelle hat, ein paar
Dienstboten beschäftigen, wie es in USA bereits heute üblich ist.
Ich sehe sogar die festen Anstellungen als auslaufendes Modell (Robotik, KI). Zu den 20% zähle ich die Besitzer und Verwalter der Industrie und die Eigentümer des Grundes nebst Ihren Lakaien, also Politik und Verwaltung. Heutige Angestellte, Selbstständige etc, ich meine alle , die man nur ihrer Arbeitskraft/Gehirnschmalz wegen beschäftigt, werden nur noch in dem Maaße beschäftigt und nur dann , wenn sie tatsächlich gebraucht werden. Es gibt von allen zu viele.
Die zukünftigen Dienstboten wandern gerade massenhaft ein.
Die gehen auch wieder massenhaft, die haben hier nicht mal als Kriminelle eine Zukunft. Auch die berüchtigten Clans sind in ihrer Finanzierung vom Staat abhängig.
mfg
PS: ich hoffe, daß niemand die Notbremse findet. Notbremsen bedeutet
immer Gewalt.
Du hoffst also, lieber langsam geröstet zu werden, statt gleich in
Flammen zu stehen?
Warum langsam geröstet? Mit der unausweichlichen Verkleinerung des Sozialstaates sinkt auch dessen Reichweite. Wenn ich vom Staat nichts will, überraschen mich seine Auflösungserscheinungen auch nicht.
Gruß Mephistopheles
mfg
Dirk
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Der wahre Feind eines Mannes ist Zweifel.