Das war alles so verfahren, dass es irgendwo "knallen" musste. Vieleicht gibt es konstruktiven "Input". Hoffen wir mal.
Die Situation, die sich jetzt darstellt, bringt jedenfalls ganz neue Koalitionsmöglichkeiten auf den Tisch.
Irland
Schottland
London
Gibraltar
gehen in den Widerstand. Die Jugend scheint in den Widerstand zu gehen.
Ich selbst bin auch - nach den Euro-Schocks, die bereits bei der "Integration" von Italien, Spanien und Portugal begannen und die dann mit dem ESM und der Bankenunion ihren krönenden Abschluss fanden - der Ansicht, dass Europa nur als Gesamtheit den Anforderungen der nächsten Jahrzehnte gewachsen ist. Das ist unbequem und nicht romantisch und für die Einzelmenschen teilweise brutal. Trotzdem würde ich keinen -Exit wählen.
Es MUSS Druck gemacht werden, dass dieser verkrustete Selbstbedienungsladen "flott" gemacht wird. Vielleicht schafft der "Brexit" das. Ich sehe keine Möglichkeit, wie sich die europäischen Einzelstaaten alleine gegenüber den "Problemen", die in den nächsten Jahren zu bewältigen sind, behaupten können. Schon alleine die Probleme, die aus Afrika kommen werden (explodierende Bevölkerung, Klimawandel, mangelnde Infrastruktur .... etc. etc. ) schafft kein einzelnes Land. Das geht nur in einem sehr gut organisierten Verbund.
Umso wichtiger ist es, dass keine solchen "Alleingänge" gemacht werden, deren Konsequenzen dann alle zu tragen haben. Wundert mich eh, dass die anderen Europäer da nicht NOCH "deutlicher" geworden sind.
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