@Zara: Nochmal zu CO2 und Wasser
Der CO2-Anteil ist laut Deiner Tabelle (!)
angeblich von rund 0,030 % Vol. an der Erdatmosphäre
auf gut 0,038 % gestiegen.
Ja, schau mal, um wieviel die Temperatur in einer einzigen Nacht
mehr abfällt, wenn der Wassergehalt in der Luft von 2 Prozent auf 1
Prozent zurückgeht.
Hallo Zarathustra,
dieser Vergleich ist angreifbar. Wasser hat eine erheblich höhere spezifische Wärmekapazität. Diese bemisst die Fähigkeit eines Stoffes, thermische Energie zu speichern.
Für Wasser beträgt dieser Wert 4,186 kJ/(kg*K), für CO2 0,846 kJ/(kg*K). Wasser kann fast 5x soviel thermische Energie speichern.
Wenn wir von 2 % Luftfeuchte ausgehen und von 0,038 % CO2 Gehalt, liegt allein hier ein ein Missverhältnis um den Faktor 53 vor.
Ein Stoff, von dem (gemäß Deinem Beispiel) in Luft 53x so viel vorhanden ist wie von CO2, und der desweiteren 5x soviel thermische Energie speichern kann wie CO2, führt zu einem fühlbaren Unterschied, wenn sein Anteil sich auf die Hälfte reduziert. Okay.
Luftfeuchtigkeit ist für die Energiespeicherung 265x relevanter als CO2. Und dies bei nur 2 % Luftfeuchte. Die Erdatmosphäre enthält bis zu 4 % Vol. Wasserdampf.
Aus Deiner Beobachtung unter thermischem Gesichtspunkt Aussagen abzuleiten, wie problematisch ein CO2 Anstieg um 27 % von 0,03 auf 0,038 Volumenprozent ist, halte ich für ziemlich gewagt.
Beste Grüße,
Positiv.