Nein, da wird nicht "sehr schnell aufgeklärt"
Die 'Aufklärung' bewegt sich auf dem Niveau von "we think". Wissenschaftliche 'Aufklärung' ist etwas anderes. Über Südamerika basiert das 'we think' darauf, dass parallel Kohlenmonoxyd gemessen worden sein soll (keine Daten gezeigt), und die Hypothese ist, dass es sich um ineffiziente Verbrennung handelt. Darauf wurde aber nicht weiter eingegangen. Es muss auch plausibel sein, da beispielsweise die gezeigten Gebiete über Brasilien seehr dünn besiedelt sind, die gezeigt Fläche aber riesig ist.
Zu den erhöhten Messwerten über Nordeuropa wurde gar nichts vermutet. Viele Quellen scheinen direkt über dem Ozean zu liegen. Es wäre auch denkbar, dass abkühlende Ozeane weniger CO2 aufnehmen und wir nur dieses verschobene Gleichgewicht sehen. Immerhin geht es hier nur um wenige ppm, die nur durch die Kolorierung sehr unterschiedlich scheinen.
Wenn man die NASA-Präsentation der OCO2-Daten anschaut, auf die sich der
erwähnte EIKE-Artikel bezieht (Link im EIKE-Artikel:
https://www.youtube.com/watch?v=UYbrSDhTvRU ),
dann wird man sehr schnell von der NASA aufgeklärt, wie die hohen
CO2-Emissionen in Afrika und Südamerika zustande kommen: Verbrennung von
Pflanzen im großen Stil, i. e. Brandrodung! Außerdem gibt es eine sehr
beeindruckende Filmsequenz ca. ab Minute 11:12, die bis weit in den
November hineingeht. Dann sind auf der Nordhalbkugel die Pflanzen
weitgehend ohne Laub, also ohne CO2-Aufnahmekapazität. Und dann kann man
sehen, wie krass in den Industrieländern CO2 ausgestoßen wird!
Eike ist damit wohl entlarvt als Gesinnungseite der Atomlobby, den
Verdacht habe ich übrigens schon länger.