Natürlich das ist kein Zufall mit Genscher
Hallo spirit,
... (ehemaliger Außenminister) den Chodorkowski sofort bei seiner
Ankunft im Westen (nach Putin's humanitärem Freibrief) empfangen hat?
Ich kann dieses Verhalten nicht einstufen. Muss ich demnach die
Aktivitäten von Herrn Genscher in einem völlig „eigenartigem Licht“
sehen?
Dass Genscher eng mit Chordorkowski und Gorbatschow verbunden war, ist kein Geheimnis. Es gibt auch Indizien dafür, dass Genscher ebenso Freimaurern angehört wie die vorgenannten Herren.
Es gibt ein Foto, bei dem Genscher Chodorkowski in Empfang nimmt und diesen mit einem doch sehr freimaurerisch wirkenden Händedruck empfängt.
Doch selbst wer nicht an die Freimauer glaubt, dem bieten sich genügend weitere Anhaltspunkte.
Auffällig ist zumindest die langjährige Freundschaft von Genscher mit Otto Graf Lambsdorff und von dem wissen wir:
"Lambsdorff bekleidete einen Posten im Advisory Board der GML (Group Menatep), deren Mehrheitsaktionär Michail Chodorkowski war."
Quelle: https://de.wikipedia.org/wiki/Otto_Graf_Lambsdorff
Dieser setzte sich dann auch lautstark für die Freilassung Chodorkowskis ein:
http://www.manager-magazin.de/unternehmen/artikel/a-271989.html
Genscher war meines Wissens mindestens einmal als Redner in Russland, von einer Veranstaltung der Bank Menatep, zu Gast.
Lambsdorff war auch bei den Bilderberg Treffen zu Gast und zwar 1980, 1982, 1983 und 1984.
Sein Sohn Alexander wiederum mischt sich auch gerne in russische Internas ein. So zum Beispiel zum Besuch des griechischen Ministers Tsipras:
"Der Ball liegt nun bei Tsipras. Anstatt sich mit Wladimir Putin in Moskau zu treffen, sollte der griechische Premierminister lieber in Brüssel konkrete Reformpläne vorlegen."
Quelle: http://www.focus.de/politik/experten/lambsdorff/alexander-graf-lambsdorff-schreibt-lehn...
Sein Lebenslauf aus Wikipedia:
"Nach dem Studium absolvierte er Praktika bei der Unternehmensberatung McKinsey und in der Europäischen Kommission. Für die Friedrich-Naumann-Stiftung arbeitete er 1994/95 an einem Projekt zur kommunalen Selbstverwaltung in Tallinn, Estland. Ab 1995 wurde er zum Diplomaten ausgebildet und war ab 1997 im Planungsstab des Auswärtigen Amts tätig. 1998/99 war er Büroleiter bei Klaus Kinkel im Deutschen Bundestag. Von 2000 bis 2003 arbeitete Lambsdorff im Pressereferat in der Deutschen Botschaft Washington, D.C. Ab Sommer 2003 war er in der politischen Abteilung des Auswärtigen Amtes tätig und Länderbeauftragter für Russland."
Quelle: https://de.wikipedia.org/wiki/Alexander_Graf_Lambsdorff
Meine Recherchen sind damit noch längst nicht vollständig und eher oberflächlich. Doch eine Frage ist berechtigt. Was geht der Familie Lambsdorff Russland eigentlich so sehr an, dass sie sich in mehreren Generationen offenbar in dessen Belange einmischen?
Zitat aus der Zeit: "Ein Vorfahr war Außenminister des Zaren, ein anderer kaiserlich russischer General der Infanterie, der Vater noch Kadett in St. Petersburg."
Quelle: http://www.zeit.de/politik/deutschland/2009-12/nachruf-lambsdorff
Mit einem f:
https://de.wikipedia.org/wiki/Wladimir_Nikolajewitsch_Graf_Lamsdorf
Gruss
Piter