Die Haltung, es darf sich nicht ändern...

Balu, Montag, 07.09.2015, 14:07 (vor 3793 Tagen) @ Arvid7517 Views
bearbeitet von unbekannt, Montag, 07.09.2015, 14:13

schön, schreiben sie von sich?

Ich verfolge die Diskussion hier schon sehr lange. Dass bei den Beiträgen der Tenor vorherrsche, es dürfe sich NIX ändern, kann ich nicht bestätigen, im Gegenteil.

Die Schreiber hier bringen ihrer Skepsis Ausdruck, dass die Masse/Zeit wohl kaum zu bewältigen sei und je länger dies anhalte, es zu gravierenden sozialen, kulturellen, u. a. Verwerfungen komme.

Verwerfungen haben nach meinem Verständnis nur insofern Bezug zu "es darf sich nichts ändern", als dass sie ad hoc, plötzlich, unfallartig erfolgen, ohne dass man sich darauf vorbereiten kann oder konnte.

UM ein bestehendes, fein austariertes Gefüge aber zu erhalten, bzw. auf sich ändernde Bedingungen zu adjustieren, bedarf es Zeit und keiner Verwerfungen.

Nun kann man sich durchaus fragen, wie viel Zeit und wie viel Änderung/Zeit ist dann keine Verwerfung mehr sondern das Beharren auf "es darf sich nichts ändern"?

Dazu braucht´s nur einen Blick auf die deutsche Infrastruktur, bspw. Strassen. Rund um Köln oder FFM sind die Autobahnen nicht nur zur Rushhour ausgelastet. Ihre Kapazität ist zu gut 90% rund um die Uhr ausgelastet. Ein unfallartiges, plötzliches, ad hoc Ereignis führt zum totalen Zusammenbruch für Stunden, manchmal Tage.

Niemand käme auf die Idee, zu sagen, hier dürfe sich NIX ändern. Jeder wird sogar sagen, da muß sich was ändern, der eine mehr, der andere weniger und genau dieser Prozess benötigt Zeit und keine Hauruck-Aktionen, wo schon mal die Bagger bereitgestellt werden, aber der Sprit erst noch aus den Bohrlöchern geholt werden muß.

Mir als Kritiker des aktuellen Flüchtlingsstromes, sowie dessen Zusammensetzung vorzuwerfen, es dürfe sich NIX ändern, will ich noch tolerieren.

Was aber gar nicht geht ist, mich als Hetzer titulieren weil ich mit dem aktuellen Ablauf, also der aktuellen Geschwindigkeit von Anzahl/Zeit nicht einverstanden bin. Das grenzt an Beleidigung.

Mit solchen diffamierenden Äußerungen dürfen sie sich gerne zu denen gesellen, die Andersdenkende als Pack, Nazis oder Fremdenfeinde bezeichnen - das ist schon ein dicker Hund!

Gruß

Balu

--
Nie wieder CDU, SPD, Grüne, FDP, Linke.
Die wahren Feinde eines Volkes sind seine Terroristen, die sich als Politiker, Richter, Staatsanwälte, Polizei und Verwaltungsangestellte tarnen. Der Staat als einziger Hort allen Terrors.


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