ändern, anpassen, assimilieren

Arvid, Montag, 07.09.2015, 17:46 (vor 3791 Tagen) @ Balu6616 Views
bearbeitet von unbekannt, Montag, 07.09.2015, 18:38

Hallo Balu

schön, schreiben sie von sich?

Ich verfolge die Diskussion hier schon sehr lange. Dass bei den Beiträgen
der Tenor vorherrsche, es dürfe sich NIX ändern, kann ich nicht
bestätigen, im Gegenteil.

Die Schreiber hier bringen ihrer Skepsis Ausdruck, dass die Masse/Zeit
wohl kaum zu bewältigen sei und je länger dies anhalte, es zu
gravierenden sozialen, kulturellen, u. a. Verwerfungen komme.

Das ist die freundliche Darstellung dessen, was hier gelegentlich Tenor ist.

Verwerfungen haben nach meinem Verständnis nur insofern Bezug zu "es darf
sich nichts ändern", als dass sie ad hoc, plötzlich, unfallartig
erfolgen, ohne dass man sich darauf vorbereiten kann oder konnte.

UM ein bestehendes, fein austariertes Gefüge aber zu erhalten, bzw. auf
sich ändernde Bedingungen zu adjustieren, bedarf es Zeit und keiner
Verwerfungen.

Ja, und noch mehr. Es bedarf des Willens und der Bereitschaft der aufnehmenden Nation, eine guten Politik und die feste Absicht der Assimilitation der Neuankömmlinge. Das ist es, was sich ändern muss. Nicht die Kritik, für die ich gerne zu haben bin. Fast jede Kritik an der Politik der Regierung ist berechtigt, fast jede Befürchtung nachvollziehbar, aber nur dann, wenn die Bereitschaft zu Assimilation fehlt.

Nun kann man sich durchaus fragen, wie viel Zeit und wie viel
Änderung/Zeit ist dann keine Verwerfung mehr sondern das Beharren auf "es
darf sich nichts ändern"?

[ Beispiel Infrastruktur ...]

Mir als Kritiker des aktuellen Flüchtlingsstromes, sowie dessen
Zusammensetzung vorzuwerfen, es dürfe sich NIX ändern, will ich noch
tolerieren.

Ich bin der Meinung, Deutschland kann <= 500.000 Personen/anno assimilieren.

Darüber kann man streiten, aber dann will ich auch eine Zahl und eine Begründung zu lesen bekommen und nicht dumpfe Befürchtungen und isolierte Einzelfallschilderungen.

500K Neubürger entsprechen nicht einmal einem 160stel der Bevölkerung, das halte ich je Jahr mit entsprechender Politik und Assimilationswillen für gut machbar.

Es ist ja nicht so, das wir einen demografischen Überhang auf der Jugendseite hätten.

Was aber gar nicht geht ist, mich als Hetzer titulieren weil ich mit dem
aktuellen Ablauf, also der aktuellen Geschwindigkeit von Anzahl/Zeit nicht
einverstanden bin. Das grenzt an Beleidigung.

Ich müsste Deine Beiträge noch einmal nachlesen, aber bisher sind mir die Beiträge von "Balu" nicht als hetzerisch ins Auge gefallen. Werde beizeiten mal recherchieren.

--
"Journalism is printing what someone else does not want printed. Everything else is public relations." - George Orwell

Arvid


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