Assimilation

Arvid, Montag, 07.09.2015, 17:11 (vor 3791 Tagen) @ Ikonoklast7033 Views
bearbeitet von unbekannt, Montag, 07.09.2015, 17:16

Hallo Ikonoklast,

Hallo Arvid,

bist Du nicht der
Unternehmensberater

Danke, aber ich kenne sie alle ...

<img src=" /> mit Kindheit in Uruguay? (Wenn ich mich recht entsinne, hast Du das
mal in einem deiner Posts thematisiert)

Ich hoffe mal, Du verrennst dich deshalb nicht in
Überkompensation...

Nein, da bin ich sicher, denn die Familie meiner Eltern waren ausweislich keine Nazis, sondern Mennoniten. Sie sind zwar auch (und ursprünglich mit dem Ziel Paraguay) ausgewandert, aber sind dann in Uruguay geblieben, weil sie von der dortigen Regierung bessere Angebote (Land, Steuerfreiheit, Freiheit vom Wehrdienst) erhalten haben. Dort hat mein Vater dann meine Mutter kennengelernt, deren Familie wiederum seit 1562 in Uruguay (bzw. den zuvor bestehenden Strukturen) ansässig war.

Wir sind dann wegen der Militärregierung ausgewandert, nachdem eine meiner Tanten tot auf unserer Farm gefunden wurde.

Sie ist es deswegen, weil sich die Zusammensetzung der Bevölkerung

jeder einigermaßen bedeutenden Nation permanent ändert.

Bis
zu welchem Grad?

Bis es nicht mehr geht und der Ansturm zu groß ist. Bei einer Quote von unter 1:1000 (derzeitige Flüchtlingsanzahl) ist das sicher nicht der Fall.

Ansonsten besteht Deutschland schon immer aus Zugereisten / Eingewanderten. Es ist einfach die Frage der gegebenen Assimilationsfähigkeit und des Willens dazu.

Wir brauchen eine "Assimilationskultur"; jeder, der zu uns kommt und bleiben möchte und darf, sollte möglichst gut von der Gesellschaft assimiliert werden.

--
"Journalism is printing what someone else does not want printed. Everything else is public relations." - George Orwell

Arvid


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