Ist es nun der 20.2 oder der 18.2 oder doch der 20.2?

pigbonds, Freitag, 24.07.2015, 21:41 (vor 3835 Tagen) @ nereus6765 Views

Sie sagt klar, dass sie im Hotel Ukraina war, und dort getötete
Maidaner sah, aber keine Sicherheitskräfte. Sogar von den RU-Medien wird
von einer einzigen getöteten Sicherheitskraft gesprochen .. Was macht Dich
so sicher, dass Bogolomets ihn, seine Wunden oder Fotos seiner Wunden
gesehen hat?

Das Gespräch zwischen Paet und Ashton, in dem der Außenminister mehr zu
Protokoll gab, als die Ärztin später zugab. Wir drehen uns im Kreis.
[[zwinker]]

Er gab gar nichts zu Protokoll. Er hat über seine Eindrücke erzählt, völlig
inoffiziell.

Nun, es hat eine außerordentliche Brisanz und daher war es garantiert
nicht für die Öffentlichkeit gedacht und daher halte ich es für
äußerst unwahrscheinlich, daß es irgendwo aufgezeichnet wurde.

Wieso hatte dieses Gespräch eine Brisanz? Welche Information war neu, ausser
der offenbar falschen Info, dass Bogolomets alle Wunden gesehen hat, was objektiv
gesehen sowieso unmöglich ist.

Na, haben wir schon wieder ein neues kleines Nebelbömbchen in der Hand?
Ich muß überhaupt nichts bringen, es reicht völlig Deiner
widersprüchlichen Argumentation zu folgen. Daher nochmals zu Deinem
ursprünglichen Text:

Da ist nichts widersprüchlich. Die Provokateure seien am 20.2 aufgetreten,
lautet die russische Theorie, der Du bis anhin auch gefolgt bist. Ich habe
Dich nun offenbar überzeugen können, dass wenn es Provokateure gegeben hätte,
diese bereits am 18.2 hätten aktiv werden sollen.

Wenn Olga am 18.2. Berkut-Leute medizinisch versorgte, dann gibt es 4
Möglichkeiten, wie diese Leute zu ihren Verletzungen kamen.
1. Sie haben sie sich selbst zugefügt.
2. Die eigenen Leute (friendly fire) haben sie angeschossen oder gar
getötet.
3. Die friedlich Protestierenden hatten scharfe Waffen dabei.
4. Unbekannte Sniper taten ihr Werk, um eine Eskalation zu bewirken
oder diese vorzubereiten.

So, Du Schlauberger, nun sage mir mal welche Variante davon am
wahrscheinlichsten ist?

Ich weiss es nicht, habe auch nie behauptet, dies zu wissen, im Gegenteil, ich
wies darauf hin, dass die Provokation am 18.2 hätte stattfinden müssen. Wir sind
uns da wohl einig, nur stehen wir damit ziemlich alleine da, denn die russischen
Staatsmedien wollen die Provokation am 20.2 erkennen - ebenso tut dies Janukowitsch
und seine Entourage.

Auf Deine 4 Möglichkeiten kann ich nicht eingehen, weil ich kein Material habe. Ich
kann mich nicht erinnern irgend etwas anderes als Gummischrot- und Luftgewehre gesehen
zu haben.

Und damit bestätigst Du die absurde These, die Berkut-Leute haben auf
sich selbst geschossen. Oder wer hat dann diese Leute auf dem Gewissen?

Wie soll ich das wissen? All die Diskussionen um die Provokation betreffen den 20.2 und ich
weise nur darauf hin, dass man vom 20.2 sehr viel Material hat, das zeigt,
wie die Sicherheitsleute die Maidaner töten und weiter weise ich darauf hin,
dass am 20.2 eine Sicherheitskraft getötet worden sei, wohingegen am 18.2
deren 10 und damit die Theorie des Provokateurs vom 20.2 absurd sei.

Was Du im Grunde bestätigst.

Aber die Heimtücke der NATO ist gut bekannt und ich werde Dir gleich
darlegen, wie es mit hoher Wahrscheinlichkeit wirklich war.

Am 18.2. wurde von Unbekannt(en) auf die Berkut-Truppe geschossen.
Was geht danach in einem Sonderkommando-Mann vor, wenn er sich auf den
nächsten Einsatz vorbereitet? Kannst Du Dir das bitte mal für einen
kurzen Moment begreiflich machen?
Gedanken eines Berkut-Mannes: Beim nächsten Mal halte ich drauf –
scheißegal ob Schießverbot oder nicht. Ich laß mich doch nicht wie einen
feigen Hasen abknallen.

Und genau das war die Absicht der Sniper am 18.2.!
Wir haben sie angegrillt – den Rest erledigen sie (oder viel besser wir)
später.
Die Wahrscheinlichkeit, daß nun Kräfte des Berkut auch draufhalten war
sehr hoch, aber noch nicht zwingend. Möglicherweise wurde sogar größere
Bewaffnung von der Miliz aufgefahren und wenn es nur zur Abschreckung
gedacht war.

Danke, dass Du konkret wirst. Damit gibst Du zu erkennen, dass Dich die
Videos vom 20.2 überzeugt haben, dass am 20.2 die Sicherheitskräfte für
die Tötungen verantwortlich sind - jedenfalls erkennbar für sehr viele.

Um dies zu erklären, verlegst Du die These vom Provokateur auf den 18.2 -
also ein anderes Datum, als all die RT, Monitor, etc. Berichte eingehen.

Deine These macht es auch unnötig, dass der Provokateur auf beide Seiten
geschossen hätte, es würde reichen, wenn er nur die Sicherheitskräfte beschossen
hätte, weil die dann provoziert zurückschiessen würden.

Verstehe ich dies korrekt?

Um aber endgültig und sicher den Sack zu zumachen, haben die Sniper dann
am 20.2. ein Schlachtfest veranstaltet und auf alles geschossen was sich
bewegte.

Und ich dachte, wir wären uns einig bezüglich des 20.2! Es gibt so viele
Videos, die zeigen, woher die Schüsse, jedenfalls sehr viele Schüsse, kamen.
Müssen wir dies Video für Video durchgehen? Hast Du die verlinkten Videos
überhaupt angeschaut?

Die verkommene Journaille und das Politiker-Pack tat das übrige.
Des es lag ja sehr nah, die Berkut nun zu verdächtigen und auf dieser
schmierigen Spur surfst Du bis heute.

Hast Du die Videos angeschaut?

Doch das Schema ist aus Rumänien 1989 und anderswo bestens bekannt!

Wie willst Du dies wissen? Von einer TV-Doku? Vom 20.2 gibt es hunderte
Videos. Die meisten Leute, die man in den Videos erkennt, sind sofort
verhaftet worden.

Die mysteriöse Sniper-Story vom 20.2 hinkt, dass musst Du doch
endlich einsehen. Abgesehen von möglichem "friendly-fire" ist doch klar zu
sehen, dass die meisten Maidaner von den Sicherheitskräften abgeschossen
wurden.

Nein, mit Deiner „Beilingcat-Propaganda“ kannst Du ggf. anderswo
punkten – hier ganz sicher nicht.
Ich klinke mich jetzt aus dem Thread aus - es wurde alles gesagt, was zu
sagen war.

Zeig mir, wo ich Bellingcat zitiere.


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