Zwei Schritte vor, einen zurück
Ganz kurze Alarm-Meldung von unterwegs.
Mache im Hotel gerade das TV an und Anja Kohl berichtet LIVE, dass die EZB
über die Bargeldabschaffung nachdenkt..
In der Tat, da soll die Öffentlichkeit wohl auf etwas vorbereitet werden. Ich vermute nicht, dass es die komplette Bargeldabschaffung sein wird, sondern - analog zu anderen Ländern - könnte eine niedrige unbare Zahlungspflicht eingeführt werden. Bei der Bezahlung von Handwerksleistungen ist das m.W. ja sowieso schon Pflicht; insofern sollte der Gesetzgeber da keine Scheu haben.
Parallel dazu könnte das Horten von Bargeld limitiert werden.
Dann steht der Bargeldhorter vor ähnlichen Fragen wie jetzt der Schwarzgeldbesitzer: wie bringe ich mein Barvermögen wieder in den legalen Kreislauf?
Will sagen: Wenn die unbar-Zahlungspflicht bei 500 Euro einsetzt, dann kann man natürlich preiswerte E-Geräte kaufen, aber keinen Neuwagen, keine Immobilie, kein Gold. Und wenn dann die Schwelle des Besitzes auf 2000 Euro angesetzt würde, tut sich der, der 100000 Euro in der Kommode hat, schon schwer, dies auszugeben, vor allem für sinnvolle Ausgaben/Anlagen. Vorbei sind die Zeiten, da man mit Bargeld zur Bank gehen konnte, Tafelpapiere kaufen und höchst anonym Zinscoupons einlösen konnte. Leider hatte ich damals wg.Jugend kein Geld und schon gar kein Vermögen.
mfg