Ich glaube, Du hast mich da falsch verstanden
Die Summe der Händler - mit deren Angeboten - bildet ja auch einen Markt.
Ich denke, jeder Händler sollte das anbieten können, was er will. Ein Buchladen führt ja auch nicht die komplette Palette der Erscheinungen in seinen Auslagen, sondern spezialisiert sich auf das, was er seinen Kunden verkaufen will; beispielsweise Kinderbuchläden sollten vermutlich Grimms Märchen, aber nicht unbedingt Georg Büchners Danton vorrätig haben.
Ich finde es gelinde gesagt verbrecherisch, wenn ein Großhändler dem Händler andere Produkte untersagen kann, wenn er ein spezielles nicht nehmen will.
Wie gesagt. Wer den Springermüll will, kann gerne in das "Kinderbuchgeschäft" gehen, wenn andere Buchläden die BILD nicht führen sollten. Aber einen Buchladen zuzunageln, weil er ein gewisses Produkt nicht auslegen will, das wäre vermutlich nicht mal Goebbels eingefallen.
Das Kartell muss aufgebrochen werden, damit andere Großhändler den Händler beliefern können, wenn sie das wollten.
Findest Du immer noch, dass wir einer Meinung sind? ;)
Gruß
stocksorcerer