Ich verstehe was du meinst,
bleibe aber teils anderer Ansicht.
Unter dem Schutz der Pressefreiheit ist also natürlich längst
nicht alles erlaubt.
So wenig wie ein Getränkehandel übelste Plörre verkaufen müssen sollte, so wenig sollte ein Zeitungshändler Bild verkaufen müssen.
(Ja ich weiß, "Getränkefreiheit" ist nicht grundgesetzlich verankert...)
Dass ein ehrbarer Zeitungsverkäufer auch Zeitungen führt, die nicht seinen Vorstellungen entsprechen, ist auch richtig so.
Aber bei solchen eklatanten und permanenten Verstößen finde ich nicht, dass jemand gezwungen werden sollte das zu verkaufen.
Denn der verlorene Rechtsstreit ein paar Wochen später interessiert eh niemanden mehr, genausowenig wie irgendwelche klitzekleinen Richtigstellungen.
Genau betrachtet wird ja auch aktuell niemand zum Verkauf gezwungen.
Dass sich die Verlage das so nicht gefallen lassen ist auch verständlich.
Ich persönlich kann mit dem "Krieg" allerdings leben und wünsche Händlern und Verlagen jeweils alles Gute für die Zukunft ![[[freude]]](images/smilies/freude.gif)