Demokratie und Krisen

Taurec ⌂, München, Donnerstag, 29.12.2016, 09:38 (vor 3361 Tagen) @ Dieter4388 Views

Hallo!

die jeweils höheren wären von den Macht der jeweils unteren abhängig.

In diesem Moment würden sich die Verhältnisse sofort wieder nach dem alten Muster ordnen, so daß das neue Oben das alte Unten wäre. Die Vertreter des Volkes, denn anders als repräsentativ lassen sich Flächenstaaten gar nicht "demokratisch" organisieren, nähmen den Platz der Nomenklatura ein, die wieder ihr eigenes Ding, bzw. jenes der Geldmächte durchziehen würde.

Das grundsätzliche Problem, daß Krisenzeiten nicht demokratisch bewältigt werden können, sondern nach einer kompetenten Instanz verlangen, die weiß, wie man mit dem Problem umgeht, ist dadurch noch nicht mal angekratzt. In Krisen bedarf es schneller Entscheidungen, die konsequent ausgeführt werden, also des Führerprinzips.
Die Personen, die für solche Positionen in Betracht kommen, können nicht vom Volk gewählt werden, da überhaupt nur sehr wenige in Frage kommen.
Über den Umgang mit der Krise kann nicht demokratisch entschieden werden, da dies zu lange dauern würde und die Bevölkerung gar nicht kompetent ist, das Problem zu erfassen und eine Lösung zu finden.
Nicht umsonst gab es in der römischen Republik das Amt des Diktators, der genau diese Schwächen überwinden sollte. Schon ein Parlament mit nur wenigen hundert Mitgliedern ist zu groß für solche Fälle. Ein solches Amt ist aber zugleich der lose Faden, an dem sich später die gesamte Staatsverfassung wieder auftrennt und zur Imperatur wandelt. Zwangsläufig. Eine Verfassung, die diktatorische Vollmachten ausschließt, ist lediglich ein totes Schriftstück, das irgendwann immer unterlaufen und mißachtet wird.

Demokratie ist eine reine Schönwetterveranstaltung, die lediglich solange "funktioniert", wie nichts Schwerwiegendes dazwischenkommt. Sie "funktioniert", wenn die Stärke des Staates nicht beansprucht wird, d. h. wenn der Fortbestand nicht in Frage steht. Folglich funktioniert sie gar nicht.

In der gegenwärtigen Situation wäre rein pragmatisch betrachtet eine Diktatur, die das Grundgesetz außer Kraft setzt, sich über den dekadenten Pazifismus der Bevölkerungsmehrheit einfach hinwegsetzt, das Militär und alle militärähnlichen Institutionen unter Zwangseinberufungen massiv aufrüstet und im Inland einsetzt, wohl die effektivste, wenn nicht gar einzige Möglichkeit, Deutschland zu retten. Hier geht es ja nicht um die Verwirklichung irgendwelcher Ideale, um dem Weltgeist trotzig zu beweisen, daß es anders ginge, sondern um den Fortbestand eines Volkes und eines Menschentypus' auf diesem Planeten. Entweder legen wir unsere lebensfeindlichen Utopien ab oder wir werden mitsamt diesen Utopien aus der Geschichte verschwinden.
Verschwinden werden die Utopien aber auf jeden Fall – mit oder ohne uns.

Gruß
Taurec

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„Es lebe unser heiliges Deutschland!“

„Was auch draus werde – steh’ zu deinem Volk! Es ist dein angeborner Platz.“


Weltenwende


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