Annahmen
Hallo, Weiner!
Wie oft, wenn man auf Dich zu antworten versucht, verheddert man sich und fragt sich, in welche Richtung nun Deine einem scheinbar oder tatsächlich widersprechende Aussage geht.
Solche Grundsätzlichkeiten, die Vorbedingungen des menschlichen
Lebens überhaupt sind, können nicht beschlossen und geändert werden
Doch, können sie, zum Beispiel mit Gewalt, mit Lügen und mit vielen
anderen Maßnahmen (inzwischen sogar chemisch und mit elektromagnetischen
Wellen). Das sehen wir doch jeden Tag: kein Tier kann so untierisch werden
wie der Mensch unmenschlich werden kann!
In der Tat, aber nicht für lang. Solche Phasen, wenn immateriell gegründete, geistige Qualitäten zugunsten Quantitäten (also was zählbar ist, materialistisch und diesseitig ausgerichtet) negiert werden, sind Zwischenzeiten, in denen sich Völker und Gesellschaften, die dem Anhängen, selbst aufzehren. In den Trümmern macht sich wieder Leben breit, wie es ursprünglich war.
Diese Vorgänge sind indes menschlich. Was denn sonst?
Der Kern das Seins besteht darin, dass alles in diesem wunderbaren Kosmos
sich permanent ändert und dadurch höchstmögliche Vielheit und
Ausdrucksfähigkeit erreicht wird, auf der Basis von ganz einfachen
Prinzipien.
Stimmt.
Kultur im Menschlichen (in ihr erfährt dieses Prinzip eine
neue Potentizierung) entwickelt sich ebenfalls laufend und ständig, in
alle möglichen Richtungen
Ja, richtig: in alle möglichen! Unmögliche Entwürfe sterben mit ihren Trägern einfach aus.
und zwar völlig wertfrei, es geschieht eben -
Habe auch nichts anderes behauptet.
während Du nur eine einzige Form von Kultur gelten lassen willst, eine
sehr romantische und ideale überdies (hierarchisch maskuline
Anführersysteme ...)
Das Maskuline ist die eine Seite und kommt auch nur in bestimmten Lebensbereichen zum Tragen. Andere sind völlig dem Weiblichen vorbehalten. Nicht zuletzt enthält jede Hälfte Anteile der anderen, wobei eben ein Teil der Polarität überwiegt. Jedem Teil kommt in der Schöpfung eine bestimmte Aufgabe zu, wobei sich die eine Hälfte nicht ohne die andere entwickeln kann. Darin spiegelt sich die höhere Einheit der Dinge wider.
Solange sich auf diesem Planeten nichts Alternatives zeigt, das Dauer verspricht, bleibe ich bei dem, was sich in traditionellen Kulturen rund um den Erdball verwirklicht hat. Ich gehe davon aus, daß sich die Welt in Zukunft nicht nach anderen geistigen Prinzipien richten wird als den seit jeher gültigen, wobei ich zugestehe, daß sie auf weniger grobe Art, verfeinert und lichtvoller wiederkehren könnten, sofern die Menschheit als Gattung tatsächlich eine Evolution erfährt. Sollte dem so sein, ist allerdings davon auszugehen, daß Kataklysmen eine Rolle spielen, weil wir uns zeitlich in erdgeschichtlichen Dimensionen bewegen.
In der Menschheitsgeschichte mag es zudem rein matriarchal ausgerichtete Kulturen gegeben haben (wie auch patriarchale), wenngleich mir aus eigener Anschauung keine bekannt ist. Die heutigen sind wohl unterschiedlich gestaltete Mischformen.
Das widerspricht dem von mir geschriebenen nicht. Das Gewicht des europäischen Menschen liegt wohl auf der männlichen Seite, weswegen ich davon ausgehe, daß dies auch unser/mein Weg ist.
Daß ich nur eine einzige Form der Kultur gelten lasse, stimmt nicht. Ich werde mich allerdings nicht gegen meine Natur wenden und eine der heute vielfach zu beobachtenden kaÂriÂkaÂtuÂresken Aberrationen werden.
Gut, dann verwirkliche Deine Ideale einfach! Hoffe aber nicht auf einen
Asteroiden-Impakt, der Dir dafür (vermeintlich) die Voraussetzung schaffe.
Denn sonst zerstörst etwas Du Deiner Seele.
Das schaffen wir auch gänzlich ohne Naturkatastrophen. Die sind dazu nicht zwingend notwendig.
Gruß
Taurec
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„Es lebe unser heiliges Deutschland!“
„Was auch draus werde – steh’ zu deinem Volk! Es ist dein angeborner Platz.“
Weltenwende