Interessant ist aber auch...
.... dass die hebräischen Schriften, die eigentlich als Grundlage für die grossen Weltreligionen gelten - und somit auch für den "Spiritualismus" - nirgends den Dualismus (also die Trennung von Körper und Geist) verfechten. Das kam erst mit Hereinnahme der griech. Mythologie und mit Platon, und das auch erst im 2. und 3. Jhdt. n. Chr. Das "Alte Testament" vertrat eine monistische Sicht der Dinge. Auch die Lehre vom Weiterleben einer "Seele" nach dem Tod war nicht enthalten (vielmehr die leibliche Auferstehung). Von dieser Warte aus betrachtet, könnte man das alte Judentum glatt als Wiege des Materialismus betrachten
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Platonist ist auch, wer glaubt, dass es eine göttliche Vorlage für
Bücher gibt, was auf alle Schriftreligionen zutreffen dürfte.