Wer auf Null aufbaut, baut nicht sehr hoch

Zarathustra, Samstag, 14.05.2016, 14:49 (vor 3566 Tagen) @ Falkenauge3352 Views
bearbeitet von Zarathustra, Samstag, 14.05.2016, 14:55

Nein, in der Forschung kommt es immer darauf an, auf den bisherigen
Erkenntnissen aufzubauen. Wenn einer auf die Idee käme, beim Autobau

bei

Null zu beginnen statt auf bisherigen Autoritäten aufzubauen, dann

käme

dabei nichts heraus. Genauso ist es mit Philosophastern, die bei Null
beginnen. Groteske Selbstüberschätzung, resultierend in

dilettantischem

Geschwafel.
Kein Ingenieur käme auf die Idee, die Erkenntnisse der Autoritäten
beiseite zu wischen. Nur Esos tun dies.


Der Vergleich geht daneben. Man baut in der Technik nicht auf
Autoritäten, sondern auf gesicherten Erkenntnissen auf. Darum handelt es
sich bei Roth aber nicht, wie aufgezeigt.

Doch, genau darum handelt es sich bei Roth und bei jeder seriösen Wissenschaft. Man baut auf den Erkenntnissen der Autoritäten auf, egal ob Hirnforschung oder Mobilitätsforschung.

Ich ziehe es jedenfalls vor, mich selber richtig einschätzend, selber zu
denken und nicht Autoritäten und ihren abergläubischen Theorien von der
"denkenden Materie" zu folgen.

Ja, und deshalb kommt bei Dir auch nicht annähernd soviel heraus wie bei jenen, die auf bisherigen Erkenntnissen aufbauen.
Wer auf Null aufbaut, baut nicht sehr hoch. Man glaubt dann an freischwebenden Geist jenseits des Hirns. Obschon man schlicht und einfach weiss, dass bei beschädigtem Hirn nicht mehr viel Geistreiches produziert wird.


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