Der Schwarm selber ist die Macht

Zarathustra, Sonntag, 01.05.2016, 13:53 (vor 3574 Tagen) @ nemo3812 Views

Dem Zerfall des Kommunismus war es völlig egal, ob die Kremliniden das
System erhalten wollen. Die Masse lief nicht mehr mit und stattdessen

in

eine andere Richtung, wobei einige der selben Schergen nach wie vor

diese

neue Richtung repräsentieren. Würden alle die hinterbänklersche

Richtung

einschlagen, könnten die Regierungen genauso wenig dagegen tun.


Das glauben auch nur weltfremde Geister, dass das Volk das kommunistische
System in der SU und in der DDR gestürzt hat. [[freude]]


Wie immer man es auch bezeichnen möchte, dass das Regime in eine andere Richtung gezwungen wurde vom Schwarm. Das Regime war jedenfalls nicht mehr in der Lage, die kommunistische Religion aufrecht zu erhalten.

Alles, was nicht geschieht, bleibt ein Traum weltfremder Geister. Das
liegt in der Logik der Sache. Deine Träume sind genau so weltfremd wie
andere Träume auch. Es passiert mit der Gesellschaft - frei nach Frosch

-

nie das, was Einzelne wollen, sondern eben das, was der Schwarm als

Ganzes

will.


Solange der Schwarm sich den Gesetzen der Macht beugt und nicht
für seine eigenen Interessen eintritt, lässt er sich von den Mächtigen
herum
schubsen und medial manipulieren.


Du verstehst zusammen mit einer überwältigenden Uebermacht an Individuen den Schwarm leider nicht. Der Schwarm selber verkörpert die Macht. Die Delegierten in der Zentrale sind genauso Teil des Schwarms wie die Delegierer, Wähler und Jubelperser in der Peripherie.

Grüsse, Zara


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