Verschiedene Möglichkeiten.

Echo, Mittwoch, 20.01.2016, 16:21 (vor 3672 Tagen) @ ebbes4633 Views
bearbeitet von unbekannt, Mittwoch, 20.01.2016, 17:15

Sicherlich gibt es mehrere Möglichkeiten. Das Hauptproblem ist, dass das ganze System eher unflexibel (Gesundheitsprüfungen, Wechsel GKV<>PKV, Abmeldungsprobleme) und zunehmend komplex (Abrechnungen, Berechnungen,...) ist. Man ist manchmal gar auf die Willkür der Beteiligten angewiesen.

Da ich U30 bereits 200-250€ Monatsbeitrag habe, jedoch nur so viel arbeite um angemessen zu leben, musste ich mich zwangsweise mit der Thematik beschäftigen. Ich sehe vor allem vier Auswege:
-Wenn man die GmbH nicht selber besitzt oder die Dachgesellschaft eine sonstige juristische Person ohne Besitzer ist (Näheres gerne per PN), dann kann man sich sozialversicherungspflichtig anstellen lassen. Geht sowohl legal als auch mit zwischengeschalteten Strohmännern. Steuerfreundliche Lohngestaltung ist möglich. Mein Versicherungsvertreter hat mir damals gar geraten, dass man sich ja nach 1 Jahr feuern könne - man erhält somit im Idealfall alle einbezahlten Lohnnebenkosten grob gerechnet wieder über das Arbeitslosengeld ausbezahlt. Weiterer Bonus: Ggf. Arbeitgeberfördermittel für Arbeitsloseneinstellung beachten [[zwinker]].
-Nicht mehr zahlen. Das Gesetz sieht eine PKV-Beitragsreduktion auf ~100€ vor, wenn genügend Monatsbeiträge offen sind. Pflegeversicherungspflicht beachten. Ist die wahrscheinlich einfachste Lösung, solange man gesund ist.
-Ins Ausland absetzen. England soll sogar eine kostenlose Arztbehandlung anbieten.
-Absicherungsgemeinschaften bilden (Artabana, ...)

Edit: Da die PKV im Alter eher unbezahlbar wird, sind die Ergänzungen von @Amos sehr wichtig. Über den Umweg des Auslands komme man übrigens sogar Ü55 zurück in die GKV (Normalerweise ist dies nicht erlaubt). Sind alles nur grobe Anrisse zum Thema. Tiefergehende Einarbeitung ist erforderlich.


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