Versager nicht exportieren

Fidel, Mittwoch, 13.01.2016, 08:48 (vor 3677 Tagen) @ pigbonds3455 Views

Hallo pigbonds,

Ein positives Selektionskriterium einführen, um den
\"Wirtschaftsflüchtling\"
anzuerkennen.

In unsere kollektivierten Systeme wandert kein gescheiter Mensch mehr

ein.

Dieselbe Abschreckung für Wirtschaftsflüchtlinge von außen könnte

die

Sozialsysteme nach innen bezahlbar machen.
Wohin dann?

Gesundschrumpfen, rückbesinnen, neu formieren, demographische Parameter neu setzen, Identität statt erzwungenem Kollektivismus.

Europa ist hochspannend. Wo ist politisch mehr in Bewegung als in Europa? > Was auch > spannend ist, \"Crowdfunding\" regional und nach Städten anzusehen: > https://www.google.com/trends/explore#q=crowdfunding

Ich glaube, Europa wacht auf.

Ja, leider in der Pleite. Dann wegen Alternativlosigkeit mehr Staat, mehr Kontrolle, mehr Intervention, mehr Ungerechtigkeit.... weil wir noch immer falsche Schlüsse aus der französischen Revolution ziehen.

Nein, das ist nicht ehrlich. Bei 500 Mio. Zuwanderungswilligen (vgl.
Heinsohn) gibt es keine Akzeptanz. Die Ansage muss klar sein.
Keiner kommt rein. Die wenigen Fachkräfte können schon jetzt die

Grenzen

passieren.

Über 50 Jahre je 10 Mio pro Jahr. Das könnten wir schaffen. Danach wäre

Europa
die stärkste Macht auf dem Globus, die Eingewanderten hätten beste
Beziehungen
in ihre Heimat.
Unterschätz \"Macher\" nicht und überschätz \"Könner\" nicht. Es braucht > viel, um
Unternehmer zu werden oder Aktivist oder Emigrant. Das sind Leute, die den > Arsch
hochkriegen. Viele von denen würde jede Arbeit machen.

Jetzt kommt meine Profession ins Spiel. Ich bin selbstständiger Handwerksmeister, der bei einem Gründer und Macher gelernt hat. Meisterschule wörtlich, trotzdem habe ich 10 Jahre gebraucht um mitreden zu dürfen (trotz extremem Engagement und außergewöhnlichen Zensuren). Als (nebenher) Ausbilder habe ich heute etwas zu sagen und kenne die Anforderungen so gut, wie die Wertschätzung von Qualifikation am Markt. Wer heute im Handwerk einsteigen will, muss etwas können oder wird vom Markt zerquetscht. Ich beobachte gründende Macher aus z.B. der Türkei, die ausschließlich auf Krediten reiten - was sich ja anbietet. Die Bilanzen sind aufgrund Steuergesetzgebung trocken wie Anatolien zum Irak. Die Standesorganisationen bieten Kurse zur Unternehmensgründung "trotz gesättigten Märkten" an und wissen genau, dass sie nichts lehren. Der Markt bietet nach 20 Jahren zu geringen Zinsen nichts mehr. Die Bereinigung steht an, für Macher ohne Geld und Wissen ein Stalingrad.

Ausgerechnet die Schweiz, die nach Luxemburg eine

Immigrationshochburg

ist?

Nein ich lache nicht, die Schweiz hat einen Vorteil. Man definiert sich
eigenständig, am geringsten kollektiviert in Europa und ist jederzeit
fähig die Grenzen mit Gewalt zu schließen. Selbstbehauptung durch

Gewalt

als letztes Mittel. Die BRD kann es nicht, wir -haben- fertig.

Die Schweiz ist von der NATO praktisch umzingelt. Die Schweiz ist von der

EU
umzingelt. Vielleicht verkläre ich zu hoffnungsvoll die Eigenschaften des Schweizers. Natürlich gibt es ökonomische Zwänge, die der Schweiz zusetzen (SNB Franken etc.)
Ich behaupte sogar, dass die Schweiz sehr stark kollektiviert ist mit dem
Zwang
von Militär- oder Zivildienst.
Aber es ist eine Art freiwilliges Kollektiv, deshalb heisst sie ja
\"Eidgenossenschaft\".

Die Schweiz mag intern zerstritten sein, gegen den Rest der Welt ist man sich einig, wie ein Dorf in Bayern. Die Argumente der Schweizer für private Bewaffnung waren nicht nach außen gemeint, sondern als Schutz gegen Zürich!

Du wirst lachen, wenn ich in der Ukraine das schweizerische System
erkläre, dann nennen
die es \"Kommunismus\".

Die EU ist auch ein solcher freiwilliger Zusammenschluss. Denkst Du in der > Eidgenossenschaft

wurden die Bürger gefragt, ob sie sich zusammenschliessen wollen? Das war
Sache der Eliten.

Erst Napoleon hat die Schweizer befreit.

https://de.wikipedia.org/wiki/Helvetische_Republik

Geformt wurde die Schweiz dann 1848, nach dem Sonderbundskrieg, etwas

ähnlichem, wie dem
amerikanischen Bürgerkrieg:
https://de.wikipedia.org/wiki/Sonderbundskrieg
Es ging auch hier Unionisten vs Konföderierte.

Im 19. Jahrhundert endete das monarchische Zeitalter in ganz Europa, spätestens mit dem ersten Weltkrieg. Glück für die Schweiz von diesen Schmerzen verschont geblieben zu sein. Die EU ist Project der Eliten zur Verhinderung eines neuen Krieges (Adenauer und de Gaulle). Wie gründlich das heute missverstanden, missbraucht und fehlgeleitet ist zeigt sich durch die Ossi Dame Merkel. Dass die Ukranier solche Überlegungen nicht verstehen ist klar, deren Geschichte wurde zu lange in ihrer Entwicklung unterdrückt (Krimkrieg, I WK, II WK, UdSSR, EU)

Frauenstimmrecht gab es erst ab 1971 in der ganzen Schweiz:

https://de.wikipedia.org/wiki/Frauenstimmrecht_in_der_Schweiz

Als ob die Frauen bis zum Wahlrecht keinen Einfluss, Macht oder Stimme gehabt hätten - in der Welt. Auch heute ist Michelle Obama mächtiger als ihr Mann. Sex schlägt Hirn, nicht erst seit Lafontaine oder Willy Brandt.

Nimm das Beispiel der \"Ausschaffung krimineller Ausländer\" - das ist eine > Jahrzehnte-Diskussion in > der Schweiz, unzählige Demos, Veranstaltungen, Streitgespräche und
mehrer Abstimmungen. Jedem ist klar,
welche Prinzipien geritzt werden und die einen wollen das wagen die
anderen nicht.

Die Schweiz schiebt binnen 24 Stunden ab. Aufgrund der relativ kleinen Bevölkerung ist die Aufnahmebereitschaft gefühlt gering. Einwanderung an harte Bedingungen geknüpft. Nichts ist perfekt, enge Täler verleiten zu kleinkariertem Denken (vgl. Österreich, Nord Italien) - das kann ein Schutz sein...

In Deutschland braucht es gerade eine wilde Silvesternacht und die Sache
mit der Abschiebung krimineller
Ausländer ist aufgegleist, vermutlich in verschärfter Variante zur
Schweizer Lösung.

Warten wir ab. Der Politik glaube ich nichts mehr. Man beseitigt nur den Druck aus den Medien. Die Parteien hatten viel Zeit ihr Wahlvieh zu analysieren, die Schwäche werden gnadenlos genutzt. Die Bevölkerung zeigt sich feige. Die Masse der Zuwanderer ist islamischen Glaubens. Den Islam (600 n.Chr.)verstehe ich als Gegenbewegung zum Christentum. Mit dem Islam wollte man sich zum römischen Imperium abgrenzen. Unterschiede werden gepflegt wie im Judentum. Was sich abgrenzen will kann man nicht integrieren. Ob das den Zuwanderern bewusst ist, oder nicht....

Was ist, wenn der
200\'001ste kommt, der auch verfolgt wird? Solche Grenzen haben doch
bereits bei Maastricht nicht funktioniert.

Eben darum kommt niemand rein, der nichts bringt. Asyl wurde geschaffen mit dem Wissen um die Verfolgten \"staatenlosen\" vom NS-Regime (vgl. Remarque), nicht wegen unterdrückter Inder oder extremistischer Pakistani. Dass das Asylrecht durch unsere Gesellschaftszerstörer (Maoisten, Trotzkisten etc..) missbraucht wird gehört zum Zeitgeschehen, wie die Diffamierung der Austrians als Nazis.

Gerade die Ukraine beheimatet viele Kulturen und

Religionen. Derzeit
sind die Osteuropäer etwas nationalistisch gesinnt, die hatten ja noch
nicht den
Genuss von einem halben Jahrhundert \"nationaler Souveränität\" - die es
gar nicht gibt. Selbst das Wissen um die Vielfalt ist dem Ukranier in die Wiege gelegt. Heimat hat man nur einmal im Leben. Als Vertriebenenkind werte ich Heimat besonders hoch.

Hier nennst Du also selber jene, die helfende Hände nötig haben werden.

Helfende Hände ist so ein Werbegag. Massenhafte Zuwanderung von ungebildeten Kulturignoranten ist die Realität. Weder die Ukranie noch Berlin braucht Ghetto-rapper-kopien aus Nigeria. Schulausbildung findet in der Kindheit statt, weil die Bedürfnisse nach Goldketten, Auto, Sex, noch nicht finanziert sein wollen. Wer die Kindheit passiert hat und nur playstation spielen kann, hat auch mit deutschem Pass keine Perspektiven. Diese Leute bleiben besser in ihren Heimatländern, wie wir unsere Versager nicht exportieren werden dürfen. Die guten Leute dürfen jede Grenze passieren. Wie im richtigen Leben lässt niemand gute Leute gerne gehen und die schlechte will niemand haben.

Was wäre, wäre Konstantin nicht das Kreuz erschienen? Wäre dann alles
anders?

Wenn Du obigen Gedanken von der Abgrenzung durch Religion gelten lässt, dann hätte es vielleicht den Islam gar nicht gegeben. Wären die Zoroastrier vor Wien gekommen um die Kelten zu unterwerfen? https://de.wikipedia.org/wiki/Zoroastrismus

Grüße Fidel


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