Schlacht an der Milvischen Brücke
Ein positives Selektionskriterium einführen, um den
"Wirtschaftsflüchtling"
anzuerkennen.
In unsere kollektivierten Systeme wandert kein gescheiter Mensch mehr ein.
Dieselbe Abschreckung für Wirtschaftsflüchtlinge von außen könnte die
Sozialsysteme nach innen bezahlbar machen.
Wohin dann?
Europa ist hochspannend. Wo ist politisch mehr in Bewegung als in Europa? Was auch
spannend ist, "Crowdfunding" regional und nach Städten anzusehen:
https://www.google.com/trends/explore#q=crowdfunding
Ich glaube, Europa wacht auf.
Besser wäre ohnehin, den Ansturm zu akzeptieren, dann aber die Wahl zu
lassen, als welche Sorte
Migrant man sich sieht: "Fachkraft",
"Wirtschafts-/Existenzflüchtling",
"Kriegsflüchtling"
Nein, das ist nicht ehrlich. Bei 500 Mio. Zuwanderungswilligen (vgl.
Heinsohn) gibt es keine Akzeptanz. Die Ansage muss klar sein.
Keiner kommt rein. Die wenigen Fachkräfte können schon jetzt die Grenzen
passieren.
Über 50 Jahre je 10 Mio pro Jahr. Das könnten wir schaffen. Danach wäre Europa
die stärkste Macht auf dem Globus, die Eingewanderten hätten beste Beziehungen
in ihre Heimat.
Im Heinsohn'schen Jargon hiesse dies "Perspektiven schaffen".
Ja, genau - es gibt keine Perspektive für ungebildete Kulturignoranten.
Unterschätz "Macher" nicht und überschätz "Könner" nicht. Es braucht viel, um
Unternehmer zu werden oder Aktivist oder Emigrant. Das sind Leute, die den Arsch
hochkriegen. Viele von denen würde jede Arbeit machen.
Ausgerechnet die Schweiz, die nach Luxemburg eine Immigrationshochburg
ist?
Nein ich lache nicht, die Schweiz hat einen Vorteil. Man definiert sich
eigenständig, am geringsten kollektiviert in Europa und ist jederzeit
fähig die Grenzen mit Gewalt zu schließen. Selbstbehauptung durch Gewalt
als letztes Mittel. Die BRD kann es nicht, wir -haben- fertig.
Die Schweiz ist von der NATO praktisch umzingelt. Die Schweiz ist von der EU
umzingelt.
Ich behaupte sogar, dass die Schweiz sehr stark kollektiviert ist mit dem Zwang
von Militär- oder Zivildienst.
Aber es ist eine Art freiwilliges Kollektiv, deshalb heisst sie ja "Eidgenossenschaft".
Du wirst lachen, wenn ich in der Ukraine das schweizerische System erkläre, dann nennen
die es "Kommunismus".
Die EU ist auch ein solcher freiwilliger Zusammenschluss. Denkst Du in der Eidgenossenschaft
wurden die Bürger gefragt, ob sie sich zusammenschliessen wollen? Das war Sache der Eliten.
Erst Napoleon hat die Schweizer befreit.
https://de.wikipedia.org/wiki/Helvetische_Republik
Geformt wurde die Schweiz dann 1848, nach dem Sonderbundskrieg, etwas ähnlichem, wie dem
amerikanischen Bürgerkrieg:
https://de.wikipedia.org/wiki/Sonderbundskrieg
Es ging auch hier Unionisten vs Konföderierte.
Frauenstimmrecht gab es erst ab 1971 in der ganzen Schweiz:
https://de.wikipedia.org/wiki/Frauenstimmrecht_in_der_Schweiz
Dann bliebe die Grossschweiz "nach der EU/Euro" oder ein Kerneuropa
inklusive der Schweiz.
Ich verstehe auch mehr die Idee hinter der Schweiz als neuen Antrieb und
Ersatz für den gescheiterten französischen Sozialismus.
Die Schweiz ist eine Idee. Gilt dieselbe Idee in ganz Europa, dann ist ganz Europa die
Schweiz, auch wenn es immer noch Europa hiesse.
Von aussen sieht die Schweiz deutlich attraktiver aus, als die
effektive
Lage tatsächlich ist.
Ja, überall leiden die Leistungsträger. Nur wollte ich, angelehnt an
deine historische Karte, nicht über die gegenwärtigen Schwierigkeiten
schreiben.
Der grosse Unterschied ist, dass die Schweizer Bürger keinen Sündenbock kreieren kann, der
von der Mehrheit gegeisselt wird, denn alles was ist, wurde von der Mehrheit eingeführt.
Nimm das Beispiel der "Ausschaffung krimineller Ausländer" - das ist eine Jahrzehnte-Diskussion in
der Schweiz, unzählige Demos, Veranstaltungen, Streitgespräche und mehrer Abstimmungen. Jedem ist klar,
welche Prinzipien geritzt werden und die einen wollen das wagen die anderen nicht.
In Deutschland braucht es gerade eine wilde Silvesternacht und die Sache mit der Abschiebung krimineller
Ausländer ist aufgegleist, vermutlich in verschärfter Variante zur Schweizer Lösung.
Du wirst doch auf der Mahnwache plötzlich über Nacht rechts von Merkel überholt. Merkel wird ein Ventil brauchen,
denn sie hat im Prinzip recht: eine Obergrenze kann es nicht geben. Eine Obergrenze bei 200k? Was ist, wenn der
200'001ste kommt, der auch verfolgt wird? Solche Grenzen haben doch bereits bei Maastricht nicht funktioniert.
Also braucht Merkel was anderes, nämlich z.B. die Ausschaffung Krimineller. Da sind doch seit Silvester nur
noch Menschenrechts-Fundis dagegen.
Ich dachte mehr an die Abwanderung der jungen Osteuropäer. Eine Kultur
kann nur mit ihrem Nachwuchs überleben, nicht durch Menschen ohne
Sprachkenntnis. Die Ukraine z.B., ist für Zuwanderung aus Sub-Sahara nicht
attraktiv.
Ist das so klar. Gerade die Ukraine beheimatet viele Kulturen und Religionen. Derzeit
sind die Osteuropäer etwas nationalistisch gesinnt, die hatten ja noch nicht den
Genuss von einem halben Jahrhundert "nationaler Souveränität" - die es gar nicht gibt.
Hier nennst Du also selber jene, die helfende Hände nötig haben werden.
Noch wollen die Einwanderer nicht dorthin und sei wären auch nicht willkommen.
Als gemeinsamen europäischen Nenner sehe ich die christliche Kultur
mit
ihren keltischen Wurzeln.
Das ist zu einfach. Dennoch halte ich auch diesen "Charlemagne" Raum
als
das Kerneuropa, das
am ehesten sowas wie ein Vereinigtes Europa bilden könnte. Der Name
"Europa" wäre dann ein
bisschen ein Bluff.
Komm doch einfach einmal ins Römer-
und Keltenmuseum nach Manching. Dann verstehst Du eher war ich
meine, ich entdecke das gerade selbst neu.
Was wäre, wäre Konstantin nicht das Kreuz erschienen? Wäre dann alles anders?
https://de.wikipedia.org/wiki/Schlacht_an_der_Milvischen_Br%C3%BCcke#Die_Vision_Konstan...
Sicher ist, dass Konstantin schließlich seinen Sieg an der Milvischen Brücke 312 auf den Beistand
des Christengottes zurückführte und nun uneingeschränkt im Westen herrschte.