Nö, ich habe Heinsohn genügend kritisiert

pigbonds, Montag, 11.01.2016, 16:01 (vor 3678 Tagen) @ Brauer3545 Views

dass du Heinsohn so verehrst, weil er deine Hoffnungen auf eine
Zerschlagung Deutschlands bedient?

Nö, aber aus Deinem Satz geht hervor, dass auch Du eine neokonservative Vorstellung
von "Deutschland" zu haben scheinst.

"Deutschland", "wiedervereinigt", gibt es gerade mal knapp 30 Jahre und Millionen von
deutschsprachigen leben im angrenzenden Ausland ohne irgendwelche Zugehörigkeitsgefühle
gegenüber "Deutschland" zu verspüren.

Wenn 50% der Württemberger in einer Umfrage, nicht ganz ernst gemeint, sich einen Zusammenschluss
mit der Schweiz vorstellen können, ist wohl auch in "Deutschland" selber das Zusammengehörigkeitsgefühl
nicht unantastbar.
http://www.tagesanzeiger.ch/schweiz/standard/Kanton-BadenWuerttemberg-Fuer-Deutschland-...

Der wichtigste Zusammenhalt ist durch die eigene Konstitutionierung gegeben, stark mitgeprägt von
den "Siegermächten". Steht auch hier im Gelben ständig zu lesen, z.B. von @DT.

Das ist bereits alles, um zu erahnen, mit was für einem sich stetig wandelnden und sich
weiterwandelnden Gebilde man es zu tun hat. Von Zerfall bis zur Führungsrolle in ein
Vereinigtes Europa ist alles möglich.

Safranski hingegen plant permanente Zonen für Flüchtlinge zu schaffen ... was will er, die
Erde aufblasen, damit mehr Oberfläche entsteht oder geht er davon aus, dass Deutschland
unverändert bliebe, während andere Staaten umgegrenzt würden, um Platz für diese Zonen zu
schaffen?

Heinsohn hat auch längst einen Lösungsvorschlag parat und schlägt

jedem

unter 40 vor, nach Amerika auszuwandern.


Schonmal darüber nachgedacht?

Nein, für mich keine Option.


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