Ist das eine Buchbesprechung zu "Mein Kampf"?

pigbonds, Montag, 11.01.2016, 11:31 (vor 3679 Tagen) @ Fidel4469 Views
bearbeitet von unbekannt, Mittwoch, 03.02.2016, 17:13

Hallo,

Safranski
in der Weltwoche über die Infantilisierung der deutschen Politik.
Stell dir vor zwei Drittel der Weltbevölkerung haben in der BRD Asylrecht
und die Regierung versucht den kategorischen Imperativ.

(Ich fand den Artikel noch nicht verlinkt)

Safranski in der WW, entlarvend oder verwirrt?


Deutsche Politiker sprechen dauernd von der Menschenwürde, die unantastbar sei. Man tut so, als sei die
Menschenwürde ein allen angeborenes Organ wie Arme oder Beine. Das ist ein naives Menschenbild. Menschenwürde
fällt nicht vom Himmel, sondern setzt einen funktionierenden Staat voraus, der sie in seinen Grenzen garantieren kann.

Und dann muss man sich die Frage stellen: Wie kann man dieses Staatsgebilde erhalten? Das gelingt nur mit sehr
strikten Regeln
, sonst verliert der Staat seine integrierende, die Menschenrechte garantierende Kraft.

Die Regeln sind bekannt und der Staat setzt sie durch. PEGIDA hat sie in Köln erfahren.

Deutschland ist Vertragswerken beigetreten und versucht diese einzuhalten. Nur schwache Staaten halten Verträge nicht
ein.

Will Safranski glaubwürdig sein, soll er Deutschlands Austritt aus der europäischen Menschenrechtskonvention verlangen.


Was hat das mit "Mein Kampf" zu tun?

Du kennst doch auch Heinsohn's Theorien, dann wirst Du wohl auch dieses Buch von Heinsohn kennen:
http://www.amazon.de/Warum-Auschwitz-Hitlers-Ratlosigkeit-Nachwelt/dp/3499136260/?tag=d...
Der Autor Gunnar Heinsohn beschreibt in seinem Buch, dass seiner Meinung nach die Nazis mit der Ermordung der Juden
auch die ethischen Vorstellungen von Menschenrechten verschwinden
würden.


Safranski bennent den Reiter - ich nun das Ross.


gesamter Thread:

RSS-Feed dieser Diskussion

Werbung

Wandere aus, solange es noch geht.