Gerade die Direkte Demokratie gibt der "Mitte" am meisten Macht
In Deutschland und anderswo ist das klar erkennbar. Nicht einmal
eine Kennzeichnung von Gen-Food ist mit dieser Regierung mach-
bar. In der Schweiz ist es praktisch dasselbe, nur mit dem
Unterschied,
Mit dem Unterschied, dass die Bevölkerung darüber abstimmen könnte,
wenn
sie wollte.
Dann lass uns einfach mal abwarten, ob das Volk auch eine Regierung
abwählen kann, die den Interessen der Mehrheit des Volkes zuwider
läuft.Oder ob diese Regierung dann einfach mit Sondervollmachten weiter
regiert.
In der Schweiz gibt es eben keine Regierung. Die Bundesräte werden vom
Parlament einzeln gewählt und Abwahlen gab es erst 2 Mal (Metzler, Blocher).
Am 9. Dezember findet sie übrigens statt:
https://de.wikipedia.org/wiki/Bundesratswahlen_2015
http://www.srf.ch/news/schweiz/bundesratswahlen-2015
Ich würde den Schweizern natürlich das Erstere wünschen, habe
jedoch meine Zweifel, ob das funktioniert.
Du brauchst keine Zweifel zu haben, es gibt ja keine Regierung sondern
von einander unabhängige Bundesräte.
Schon jetzt sind die Hürden
für eine Volksinitiative ziemlich hoch.
Im Gegenteil, die meisten finden langsam, dass die Hürden mit 100'000
Unterschriften zu tief sind und es zuviel Initiativen gäbe.
Die Frage ist, ob diese direkte
Demokratie auch noch in Krisenzeiten überlebt oder ob es nur eine
Schönwetter-Demokratie ist, die funktioniert, solange eine bestimmte
Schmerzgrenze nicht überschritten wird.
Welches System in Europa hat denn bisher länger überlebt als diese
System?
Wir werden es sehen, denn der Debitismus und die Umverteilung
von arm nach reich, wird irgendwann auch in der Schweiz deutliche
Spuren hinterlassen.
Die Reichen sind immer in der Minderheit. In den meisten Fällen gewinnt
die Mitte die Abstimmungen und nicht arm oder reich. Die Demokratie-Gewinnler
übersiehst Du also.