Das ist völlig gleichgültig
...abgesehen davon, dass ich immer nur wieder betonen kann: die Wirksamkeit
dieses Protestes haengt von gar keiner Parole ab, sondern davon,
dass er bundesweit stattfindet, in mindestens dreistelliger, besser
vierstelliger Anzahl.
Wozu man eine Organisation bräuchte, welche in der Lage ist, das zu koordinieren.
So etwas wie die Zeugen Jehovas in etwa.
Die stehen auch an hunderten Orten in der BRD rum, halten ihren Wachtturm frei, und sagen nichts, bis sie einer anspricht.
Dass es nicht in
jeder der
11.000 Gemeinden in Restdeutschland nicht mindestens je fuenf
Unzufriedene gaebe, will mir hoffentlich keiner erzaehlen?!Wenn diese sich aber, bis auf verschwindend geringe Ausnahmen, nicht
aufraffen koennen, dann ... fuehlen sie nicht wirklich genuegend Druck.
Alles andere ist Darumherumgerede.
Elisabeth Noelle-Neumann hat da, glaube ich, mal eine Untersuchung veröffentlicht, die das erklärt: Die Schweigespirale, die das erklärt.
Vielleicht sollte man sich mal Gedanken darüber machen, wie man die aufbricht.
Diese drei- bis vierstellige Anzahl an Aktionisten wird sich erst dann finden, aber dann schneller, als man denkt, wenn es gelingt die Schweigespirale aufzubrechen
und zwar mit einer einzigen Forderung (ergibt sich aus meiner
Signatur):
Wer für Flüchtlinge ist, soll dafür bezahlen!
Aber diese Position teilen doch sowohl im Lager der Gegner wie im Lager
der Willkommens-Heil-Schreier die wenigsten!
Dasist mur völlig egal. Mir geht es darum, wie die Parole wirkt, um die Schweigespirale zu durchbrechen.
Mit einer Aussenseiterposition braucht man erst recht nicht antreten
Ich halte diese Außenseiterposition für mehrheitsfähig.
(oder
tust Du es?).
Ich bin noch in der Schweigespirale gafangen.
Dazu ja mein Test hier.
Eine Schweigespirale kann man nur dann aufbrechen, wenn der Brecher zuversichtlich sein kann, bei seinem Tabuverstoß auf eine Menge zustimmung zu stoßen wie damals bei der AQnti-Persing-Debatte und in der DDR bei den Zweifeln am Wahlergebnis.
Wobei sich 1989 eigentlich gar nichts geändert hatte, die Wahlen waren genau so gefälscht wie die orher, aber 1989 ist es gelungen, die Schweigespirale zu durchbrechen.
Aber die bisherigen Reaktionen hier waren nicht sehr ermutigend.
Selbst oder gerade PEGIDA fordert schliesslich die Aufnahme derer, die "es
noetig haben".
Dann würde ich gerne die PEGIDA-Demonstranten fragen, wie viel sie persönlich für die Flüchtlinge zahlen möchten.
Ich könnte mir diese Aktionen auch in Form einer Unterschriftensammung vorstellen, in die jeder sich mit Anschrift einträgt, wie viel aus seinem Privatvermögen er für die Flüchtlinge opfern möchte, beginnend ab 100.000 €.
Dieses Blatt könnte man jedem entgegenhalten, der was gegen die Aktion hat.
Gruß Mephistopheles
--
Wenn wir nicht das Institut des Eigentums wiederherstellen, können wir nicht umhin, das Institut der Sklaverei wiederherzustellen, es gibt keinen dritten Weg. Hillaire Belloc