Gedanken zum Weltstaat von @Rütli

Orlando ⌂, Montag, 21.11.2016, 14:01 (vor 3397 Tagen) @ Orlando4040 Views

Der leider exkommunizierte ehemalige Forist @Rütli bat mich, seine Gedanken zum Weltstaat einzustellen:

Die Entwicklung zum Weltstaat ist unausweichlich, quasi die Entropie der Geschichte.

Entweder wir schaffen den Staat ganz ab oder der Weltstaat wird kommen.

Seit der Verstaatlichung des Menschen und der damit einhergehenden Zerschlagung der natürlichen Blutsgemeinschaften läuft die Entwicklung unaufhaltsam in diese Richtung. Ein Verharren auf irgendeiner Zwischenstufe (Stadtstaat, Nationalstaat, Regionaler Grossstaat) war in der Vergangenheit nicht möglich und wird auch in der Zukunft nicht möglich sein.

Wenn wir also den Staat nicht abschaffen wollen, müssen wir dafür sorgen, dass er reformiert wird und der entstehende Weltstaat unseren Vorstellungen entspricht und nicht denjenigen der für das jetzige Desaster verantwortlichen Eliten. Das Ziel sollte eine "žVerschweizerung der Welt"€œ sein. Ein auf direkter Demokratie und strikter Subsidarität aufgebauter Weltstaat mit genau definierten Kompetenzen in dem die Gliedstaaten (Kantone) von Überschaubarer Grösse sind. Jeder Erweiterung der Kompetenzen des Weltstaates muss sowohl die Mehrheit des Volkes als auch die Mehrheit der Gliedstaaten zustimmen .

Ansonsten, wenn dieser Weltstaat von sich aus Kompetenzen an sich ziehen kann, wird er den Weg der USA gehen und zur Tyrannei verkommen.

Gruss

Rütli


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