Nochwas...
Hallo CalBaer,
Das ist durchaus vergleichbar, wenn man mit einem ICE mit durch die
Mobilfunkzellen faehrt. Die Abdeckungsradius eines einzelnen Satelliten
betraegt ca. 1000 km, wenn er mit 25.000 km/h vorbeifliegt (Erdrotation
einmal ausser Acht gelassen) bleibt ein Zeitfenster von max. 5 Minuten fuer
die Verbingung zu einem bestimmten Satelliten. Da die Abdeckung
ueberlappend sein wird, kann das Hand-Over unterbrechungsfrei erfolgen.
Wegen 7 Millarden Menschen und 'Internet-of-Things' und 'Trend-zum-Zweithandy' usw. bleiben wir mal, für eine Abschätzung, bei den 7 Milliarden 'Endgeräten'!
Du schätzt oben 5min pro Satellit als 'Fenster'.
Damit wären das über 2 Billionen (ja die 'trillions' in Deinem Sprachraum) dieser 'Hand-Over' pro Tag (24h=1440min) - denn die Endgeräte (und speziell IoT) laufen ja im Dauerbetrieb.
Mit einem (IMO viel zu niedrig angesetztem!) Gesamtdatengesamtvolumen von 1kBytes pro einzelnem 'Hand-Over', erhalten wir damit über 2 Petabytes pro Tag an Datenvolumen, NUR aus diesem 'Hand-Over'-Traffic -- also OHNE jegliche Nutzdaten und OHNE sonstige Verwaltungsdaten (wie 'Datenvolumenerfassung' und den Rest des AAA ('authentication, authorization, and accounting'))...
Dieses wird zwar größtenteils über die optischen Verbindungen zwischen den Satelliten übergetragen, aber auch dort sind die Bandbreiten begrenzt!
Beste Grüße
QuerDenker
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10cc: 'communication is the problem to the answer'
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