Inter-Satellitenkommunikation, Datenrate, Uplink

CalBaer, Freitag, 18.11.2016, 00:25 (vor 3401 Tagen) @ QuerDenker4628 Views

mit 4425 Satelliten - die ja nicht nur miteinander kommunizieren müssen,

Das soll optisch passieren, nimmt also keine Bandbreite fur Up- und Downlink weg. Die Inter-Satellitenkommunikation erlaubt dann das Routing im Erdorbit parallel zu den Kabeln und Richtfunkstrecken auf der Erde.

Es interessiert aber immer auch der Upstream.
Der ist technisch - beginnend bei der Sendeleistung und Fokusierung der
Geräte der Endkunden 'am Boden' - erheblich aufwendiger.

Phased-Array-Technology.

Die o.g. Angabe "10kbit/s pro Erdenbürger" (hoffentlich JE in beide
Richtungen) zeigt dann auch, dass damit nicht einmal stabil EIN VoIP-Kanal
abzubilden wäre.

10kbit/s entsprechen ca. 3 GB/Monat. Das duerfte fuer den Meisten fuer die mobile Versorgung sogar reichen, selbst wenn alle 7 Mrd es theorisch nutzen wuerden - in der Praxis wird es aber nur ein Bruchteil nutzen.

Sobald das mit einem 'sinnvollem' Upstream gelöst wäre, wäre das
natürlich ein Weg.

Siehe auch hier: http://www.dasgelbeforum.net/forum_entry.php?id=421252

Nebenbei bestimmt Upstream * Satellitenanzahl * durchschnittlich
'sichtbare' Bodenstationsanzahl pro Satellit, auch die Obergrenze für die
maximal verfügbare Ddown-)Realdatenrate. Denn Realtime-Nutzdaten müssen
ja irgendwo auch 'real-time' herkommen.

Die Uplinks der Bodenstation-zu-Satellit sind sicher viel leistungsfaehiger als Endgeraet-zu-Satellit. Denkbar waere auch, Daten, die mehrfach abgerufen werden gleich im All zu speichern, also datenintensive Server gleich in den Weltraum zu verfrachten.

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