Ölpreis als Indikator
Sei gegrüßt CenTao!
wie derzeit an der Börse üblich, kaufen die Zentralbanken offz. oder
auch inoffiziell alles was geht. Es besteht also auf der Nachfrager - oder
Abnehmerseite, wie im Sozialismus 2.0, die Möglichkeit einer
Preisintervention.
Das glaube ich nicht. Erstens ist es "nicht ganz einfach", mal eben den Weltpreis für ÖL zu manipulieren. Andererseits sind die Produzenten doch massiv am Aufschulden. Das reicht, um den Toten noch eine Weile am Zucken zu halten.
Das Einpendeln des Ölpreises auf Jahreshoch ohne Situations- oder gar
Nachfrageverbesserungen ist schon bemerkenswert.
Du meinst Jahreshoch gemäß der Prognose des ETP-Modells? Ja, genau das treibt mir ja die Angst in die Unterhose.
Ich muß in diesem Zusammenhang daran erinnern, dass dieses Jahr
US-Präsidenten-Wahlen sind, das Sterben der Fracking-Industrie incl. der
Finanziers ist dieses Jahr ein No-Go.
Fracking stirbt (bzw. war eine Totgeburt), Venezuela und die Saudis sind in arger Bedrängnis, trotz der weltweit größten Ölreserven und der Ölpreis stagniert dennoch. Kannst Du mir für all das eine bessere Begründung bieten, als sie das ETP-Modell präsentiert? Irgendeine Begründung reicht ja schon, sie muß nicht mal besser sein.
Für die hoch besiedelten Industriestaaten, gerade im unwirtlichen Norden
sieht es wohl dann düster aus.
Die größte Gefahr für die Menscheit postkollaps ist Radioaktivität meiner Ansicht nach.
Im Pazifik z.B. gibt es Anzeichen für weitere "Komplikationen" durch Fukushima. Und hier handelt es sich nur um ein Kraftwerk, dazu mit intakter Infrastruktur für die Schadensbegrenzung.
Beste Grüße
burakumin
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