Vorschlag zur Güte.

BillHicks ⌂, Wien, Donnerstag, 30.06.2016, 13:11 (vor 3522 Tagen) @ Beo22657 Views

Lieber Beo2,

selbstverständlich geht es um "meine" Dialektik des Rechts, bzw. das was ich darunter verstehe.

Was verstehst Du darunter? Und warum löst diese Dialektik sich in Luft auf, wenn "direkte Demokratie" angewendet wird?

Welche Dialektik oder Widersprüchlichkeit hat die direkte Demokratie in der Vergangenheit aufgelöst? Kurz: Wo war "direkte Demokratie" erfolgreich?

Ich kann dazu "Geschichte des Rechts" von Uwe Wesel empfehlen. Besonders das Kapitel über das antike Griechenland.

Vorschlag: Du gehst das Kapitel lesen und wir unterhalten uns hier darüber.

(Anm.: Ich sage übrigens mit keinem Wort, dass wir als Gesellschaften nicht dramatisch viel Know-How und Input durch unser grottenschlechtes Gesellschaftsdesign brach liegen lassen und verschenken. Genau dort müssten wir dringend etwas unternehmen und das würde definitiv mit größerer "Beteiligung", größerer "Politisierung" einhergehen (müssen): Aber dieser - mit Verlaub - naive Ruf nach "direkter Demokratie" geht mir gehörig auf den Zeiger. Insbesondere, wenn er als Einzeiler daher kommt. Wahrscheinlich, weil ich mich von diesem unreflektieren staatswissenschaftsbefreiten und besonders gut gemeinten Müll selbst schon habe euphorisieren lassen)

Schöne Grüße

--
BillHicks

..realized that all matter is merely energy condensed to a slow vibration – that we are all one consciousness experiencing itself subjectively. There's no such thing as death, life is only a dream, and we're the imagination of ourselves.


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