Erkenntnis und Tat
Volle Zustimmung, Kurz_vor_Schluss!
"Wo aber Gefahr ist, wächst das Rettende auch." (Hölderlin)
Auch das erkennende Durchschauen der Dinge ist eine Tat, die bei immer mehr eine wachsende Widerstandskraft bildet, die nicht ohne Wirkung bleibt. Pessimismus, Ohnmachtsgefühle und innere Weltflucht dienen nur dem, was es zu bekämpfen gilt.
Zur Erkenntnis des Bestehenden muss aber das Ins-Rechte-Denken der Dinge kommen, damit dann, wenn sich Handlungsmöglichkeiten eröffnen, Zielvorstellungen und Konzepte da sind. Sonst bleibt ja nur das Chaos.
Wenn alte Gebäude einstürzen, weil Wände und Decken nicht tragfähig sind, muss von den Fundamenten her neu gedacht werden. Zu den Fundamenten gehört das grundsätzliche Verhältnis von Mensch und Gesellschaft. Hier der erneute Hinweis auf meinen Versuch, dieses Verhältnis neu zu denken: Der Mensch als Maß der Gesellschaft.