Nein und dreimal NEIN!
Salut Phoenix5,
wie immer brilliant seziert und den Sedierten den Spiegel vorgehalten. Alles wie immer wunderbar gelungen, Darstellung, Begründung. Schlussfolerung - so selten noch heutzutage, dass da jemand DENKT - und im Denken auch dem INNEHALTEN Platz einräumt - insofern meinen großen Dank und meine Anerkennung.
Und doch! Und doch!
Der Versucher mag Dich sogar dreimal (oder noch öfter) versuchen. Oder wirst Du an Deinem Kaffee nippen, wenn Deine Straße brennt? "Ach, schau an - die IS-Jungs metzeln Frau Suhrbier nieder.... na, die hatte es nicht anders verdient... aber ich will meinen Spengler weiterlesen....".
Die nächsten Jahre werden schrecklich, zerstörerisch, brutal, die Verdummung und der Hass werden fröhliche Urständ' feiern, die Warner verlacht und verfolgt werden.
Aber brechen muss es ja - wie hier und andernorts umfassend dargestellt. Und nicht nur bei uns - auch anderswo in der Welt sieht's düster aus.
Will sagen: Die Welt wird in 20 Jahren eine andere sein.
Und dann mag es sein, dass manches von dem, was DU so fein-klar-linear nach vorne projiziert hattest, ganz anders kam. Ganz anders wurde.
Wenn die "Hammerschläge des Schicksals" (Taurec) auch noch die Taubsten hinterm Ofen hervorgelockt haben werden, werden die Karten neu gemischt.
Ob als primitive Stammesgesellschaft, als verklavt-verchippte Schafherde, als gute Moslems unter grüner Flagge - oder als freie Menschen in einem freien Land - das kann man jetzt schlicht noch nicht sagen, Phoenix5.
Wenn Du ehrlich in den Spiegel blickst, kann es keiner von uns sagen.
Von daher bleibt: Glück auf!
Das tun, was not tut. Das tun, was einem selbst UND anderen gut tut! Auf sich und die Liebsten achten, offenen Auges und klaren Mutes durch die Welt, die da grad um uns zusammenfällt.
Mehr kann das Schicksal nicht von uns erwarten.
Aber auch nicht weniger.
Wünsche Dir daher Mut und Kraft - und denk an Schiller:
Das Alte stürzt, es ändert sich die Zeit -
und neues Leben blüht aus den Ruinen....
Beste Grüße
K_v_S
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Es ist schon alles gesagt, nur noch nicht von allen.
Karl Valentin