sehr gewagte Behauptung...

siggi, Dienstag, 05.01.2016, 18:35 (vor 3686 Tagen) @ Mephistopheles4792 Views

Hallo Mephistopheles,

aus wiki:

https://de.wikipedia.org/wiki/Ehe

Monogam lebende Völker scheinen in vorchristlicher Zeit wenig verbreitet gewesen zu sein (nach Tacitus’ Schriften waren die Germanen mit ihrer Einehe eine Ausnahme unter den Barbaren der Antike, wobei es aber auch eine „Dreierehe“ Polyandrie im germanischen Kulturkreis gab, die erst relativ spät von der katholischen Kirche abgeschafft wurde). Tatsächlich stellen auch heute strenge Monogamie praktizierende Gesellschaften eine Minderheit unter den menschlichen Kulturen dar. Es sind nur wenige Gesellschaften bekannt, in der Polygynie und Polyandrie gleichzeitig praktiziert wurden (siehe Gruppenehe und Pseudogruppenehe). Vor allem durch die Expansion monotheistischer Religionen, die erfolgreiche Ausbreitung christlicher Normen und Werte in Europa und der Welt, seit dem 15. Jahrhundert in Folge christlicher Missionierung wurde die Monogamie in vielen Regionen der Welt zur vorherrschenden Eheform. Doch war im alten Judentum die Monogamie kein Zwang und ist im zeitgenössischen Islam nicht die Regel.

Ich bitte um Nachweise und Quellen deiner Behauptung, dass bei der Auslebung von nicht monogamer Traditionen, es zwangsläufig zu Tötungen von Männern kommen muß.

LG

siggi

Nachdem die Anzahl von Männchen und Weibchen in allen menschlichen
Gesellschaften ungefähr gleich ist, geht das nur dann, dass einer eine
zweite Frau heiratet, wenn zuvor ein anderer Mann getötet wird.


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