Flüchtling -> Heimkehrer -> Daheimbleiber
Es fiel mir schon schwer, überhaupt auf Anhieb Wörter zur Bildung der obigen Gedankenkette zu finden. Und so fallen mir an den Debatten insbesondere zwei Punkte auf, die erstaunlicherweise keinen Eingang in die Diskussion finden und dies doch zuvörderst müssten:
1. Die Benennung und die daraus folgende Wahrnehmung der Flüchtlinge
Die heranbrandenden Massen sind bedauerlicherweise alle auf irgendeine Art Flüchtlinge (Krieg, Verfolgung, Armut, sonst was). Auf wundersame Weise werden diese von vornherein als Asylanten deklariert und somit auch als solche in der Wahrnehmung verankert.
Nach meiner Auffassung kann es sich aber zunächst doch nur ausnahmslos um Exilanten handeln.
Gäste in und aus Not also, denen geholfen werden muss und die nach Besserung der Umstände in ihrer Heimat in eben diese zurückkehren wollen und sollen und letztlich dann auch müssen.
Aus diesen Reihen mögen dann einzelne Bewerber, nach erfolgter Positivauswahl und Bewährung, als Asylant mit (wie auch immer gestalteten) Bleiberechten hervorgehen und so vom unwillkommenen Eindringling zum willkommenen Nützling werden. Dann wäre auch statt beiderseitiger Enttäuschung und Wut die Grundlage für eine Integration zum beiderseitigen Vorteil gegeben.
2. Die Ursachen für die Flucht und Abhilfe
Kein Wort darüber - nirgends. Dabei sind die zu diskutierenden Thesen einfach und liegen auf der Hand:
Zerstörerischer Beherrschungswahn -> Flüchtlinge (-)
Substanzloser Willkommenswahn -> Eindringlinge (-)
Hilfsbereite Duldungskultur -> Exilanten (+/-)
Verantwortungsvolle Verabschiedungskultur -> Heimkehrende (+)
Wirkungsvolle Entwicklungshilfekultur -> Daheimbleibende (+)
Es würde also bereits völlig genügen, wenn der „hochentwickelte Westen“ seine kleptomanischen Macht&Gier-Griffel bei sich behielte und - so er denn tatsächlich helfen wollen sollte - Entwicklungshilfe vor Ort leistet, die diesen Namen auch ergebnisseitig verdient.
Übrigens, Ihr ungeliebten Machteliten (ob nun verborgen oder nicht), Handel zum beiderseitigen Nutzen lässt sich ganz ohne grausame Kriege und hinterhältige Destabilisierung treiben. Die Anstrengungen sollten vielmehr dem Verständnis und der Lösung debitistischer Problemstellungen gelten – auf dem Gebiet gibt es eindeutig mehr zu gewinnen, für alle.
Ich weiß, ich weiß...Wunschdenken...wie die Zustände sein sollten. Aber eben darum gehört es thematisiert. Überall und immer wieder.
Und dann wollte ich dem Vorbild der mutmaßlich inoffiziellen Mitarbeiter der Stasi, Frau Dr. Angela Merkel und Herr Dr. h.c. Joachim Gauck, folgend, noch kurz ein paar Parolen ´raushauen, bzw. diese als meine wichtigsten Prothesen ans Brett hängen:
Der Islamismus gehört nicht zu Deutschland!
Der Amerikanismus gehört nicht zu Deutschland!
Der Zionismus gehört nicht zu Deutschland!
Nun ist das alles da und muss schnell weg!
Wir schaffen das, es ist alternativlos!
Es ist nicht egal, wer daran schuld ist!
Raus aus der NATO, rein in die unabhängige Neutralität!
Eine Armee zur Landesverteidigung, keine Hilfstruppen für Zerstörer!
Wer unser Land zum Kriegsschauplatz bestimmt hat, kann nicht wohlmeinend sein!
Keine Feindschaft provozieren, sondern Freundschaft pflegen!
Na ja...und so weiter...oder so ähnlich...jedenfalls aber:
Es muss jetzt ein Ruck durch Packland gehen, dann klappt es auch vermutlich noch ohne Nazis und neuerliche Schande für Deutschland.