Ja, gerade aus kybernetischer Sicht richtig und logisch ...
elementare Fragen des Lebens, deren richtige Beantwortung von Fall zu Fall höchste Intelligenz, gepaart mit richtigem Intinkt, verlangen. Und wer da richtig lag, bewiesen dadurch, dass er nicht nur überlebte, sondern sogar triumphierend überlebte, erhält die Chance,diese hohen Eigenschaften zu vererben.
... d.h., wer ueberlebenstuechtiger ist, ueberlebt. Aber fuer den in der Psychologie verwendeten IQ-Begriff wrd das halt zur zirkulaeren Argumentation.
Da wird der, der rechtzeitig fluechtete, IQ-getestet (bzw. dessen Nachkommen) und man stellt einen hohen IQ fest.
Die Verfolgten und Ermordeten haetten aber auch IQ-getestet werden muessen!
Nur dann koennte man ja nachweisen, dass immer der hoehere IQ zur Flucht riet und daher der IQ sich "anreicherte".
Genau diese Studie ist aber m.E. nicht erschienen (und hat auch praktische Huerden, Tote kann man schlecht testen, und auch Traumatisierte sind keine guten Testobjekte - etwas, was Schulpsychologen gerne ignorieren, wenn es drum geht Hochbegabte doof aussehen zu lassen, vor allem, wenn deren IQ eine narzisstische Kraenkung fuer den beamteten Psychologen sind).
Man kann aber die Sache auch andersherum ad absurdum fuehren: man teste alle Hutu und Tutsie, die sich vor den Massakern in Ruanda rechtzeitig bei uns oder in Nachbarstaaten in Sicherheit bringen konnten.
Nun vergleiche man mit den -sicher irgendwo aufzufindenden- IQ-Durchschnitten, die in Ruanda vor dem Genozid herrschten. Ich habe bis zum Beweis des Gegenteils wenig Zweifel, dass die IQ-Profile nicht signifikant abweichen. M.a.W.: ich halte die Flucht-IQ-Steigerungs-Hypothese bei Juden fuer gewagt.
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Mit 40 DM pro Kopf begann die Marktwirtschaft, mit 400.000 Euro Schulden pro Kopf wird sie enden.
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