von Mutti und dem Netzwerk
Hallo Revoluzzer!
Ich stimme @Phoenix in seiner Einschätzung zum Charakter von „Mutti“ – ein Name der absolut das Gegenteil von dem symbolisiert, was diese Frau wirklich tut - absolut zu.
Du schreibst: .. Immerhin sehen wir hier ein Systemhandeln der BRD, u.a. eine Propagandaanstrengung ohne Gleichen. Ein solch massives, konzertiertes Handeln kann nicht nur an einer einzigen "Agentin" hängen.
Gaaaanz wichtig!!
Wir haben es mit einem Netzwerk zu tun.
Kleiner Hinweis dazu und zur „deutscheren Kaiserin! am Rande.
Als die junge Politikerin Merkel 1991 mit einer Regierungsdelegation nach Tel Aviv flog, wurde sie als Newcomerin nicht beachtet.
Dieses Nichtbeachten trieben unser aller Angela vor Wut die Tränen in die Augen.
Stefan Cornelius – einer von vielen Strippenziehern – schreibt dazu in seinem Buch Angela Merkel – Die Kanzlerin und ihre Welt folgendes:
Der deutsche Botschafter, Otto von der Gablentz, ehemals außenpolitischer Berater von Kanzler Helmut Schmidt und ein verdienter Diplomat, schenkte seine ganze Aufmerksamkeit Riesenhuber. Er wird nicht gemerkt haben, daß der jungen Ministerin die Tränen kamen vor Empörung - eine Schwäche, die Merkel in den frühen politischen Jahren häufiger zeigte, die sie dann aber mit viel Selbstdisziplin abstellte.
Wir sehen hier wie Merkel tickt. Sie muß heulen, weil sie niemand beachtet!
Sie ist abslout ich-bezogen und beißt alles weg, was ihr gefährlich werden könnte – soweit sie die Macht hat und die Folgen tragen kann.
Sehr interessant ist auch diese Äußerung von Cornelius.
.. sagte sie den denkwürdigen Satz: Weil wir den Holocaust als Singularität anerkannt haben, können wir heute sagen: Wir sind frei, wir sind vereint, wir sind souverän. Diese Anerkennung hat uns zu dem gemacht, was wir heute sind.
Übersetzung im Umkehrschluß:
Hätte Deutschland seine Geschichte nicht angenommen und offensiv die Bewältigung seiner Vergangenheit betrieben, dann wäre dem Land die Einheit und die Souveränität von den Nachbarn, von der Völkergemeinschaft verwehrt geblieben.
Ein enger Vertrauter der Kanzlerin faßt es in einem simplen Satz:
Deutschland würde nicht existieren ohne die USA und den Holocaust.
Quelle: https://books.google.de/books?id=0wXz3ipZq18C&pg=PT144&lpg=PT144&dq=riesenh...
Diese wenigen Sätzen bieten Interpretationsbedarf für wochenlange Diskussionen.
Wenn man die Vergangenheitsbewältigung offensiv betrieben hätte, wäre dieses und jenes passiert. Also nicht etwa die Mutmaßung, daß die Deutschen ihre Geschichte fälschen wollten, sondern deren Hinterfragung nur offensiv betreiben.
Heiliger Strohsack! Der gibt ja indirekt den Schwindel sogar zu!
So viel zu den Strippen(ziehern) und Dienern der Macht. ![[[kotz]]](images/smilies/kotz.gif)
mfG
nereus