Nicht immer alles glauben
Also mit diesem "Manuskript" habe ich schwerste Glaubhaftigkeitsprobleme. Und die sollte jeder haben - gerade hier, wo die Massenmedien - zurecht - so hart angegangen werden.
Es fängt ja schon mal damit an, dass das angebliche Dokument überhaupt nicht auf seine Quelle und Wahrhaftigkeit geprüft werden kann. Es sieht aus wie eine A4-Seite mit Schreibmaschine (!!!) vollgeschrieben. Nichts weiter.
Dann: "Bei dem Dokument handelt es sich um ein Manuskript, bzw. um das Teilstück eines Rohentwurfs zu einer Rede. Es soll von einem verdeckt recherchierenden Journalisten aus einem der Müllcontainer des hermetisch abgeriegelten Areal gefischt worden sein, in dem 2012 eine Bilderberger-Konferenz stattfand." Nicht mal der Ursprung ist sicher.
Überhaup sind alle dazu auffindbaren Quellen im Web mehr oder weniger identisch mit dem Inhalt hinter der URL des originalen Postings.
Keine Zeitung oder Nachrichtensendung würde darüber bei einer so dürftigen Quellenlage berichten und das vollkommen zu recht. Denn wer hier mal fünf Minuten hinschaut und nicht den Fälschungsgeruch in der Nase hat, sollte zum HNO-Arzt.
Und daraus gar die Motivation deutscher Politiker abzuleiten und im schlimmsten Fall, sich ein Weltbild aus so etwas zu zimmern ist äußerst fragwürdig.