Das ist mal ein Bericht, der sich um die Findung der Wahrheit wenigstens bemueht ...

CrisisMaven ⌂, Sonntag, 19.07.2015, 10:34 (vor 3841 Tagen) @ Martin6050 Views
bearbeitet von unbekannt, Sonntag, 19.07.2015, 10:39

Über die Suchkriterien 'Matrix infrared seeker' habe ich nun diesen viel detaillierteren Bericht von rt gefunden:
rt.com/news/310039-mh17-israeli-missile-version

Bzw. albert-lex.livejournal.com

Auch wenn manche Probleme mit dem Wahrheitsbegriff haben, gibt es solche Probleme bei einem singulaeren warhead nicht: es war eben dieser oder jener. Das kann man im Nachhinein zwar schwerer feststellen, als derjenige, der ihn abschiessst, es mit Gewissheit weiss, aber man kann sich dem naehern, wie in einem Indizienprozess.

Immerhin sind in dem genannten Bericht (eigentlich falsches Wort - es ist eine Art Gutachten) u.a. so sinnvolle Grafiken, wie die, warum ein wuerfelfoermiges Geschoss ein Hexagon in eine Flaeche stanzen kann, aufgefuehrt. Das sind Leute, die drei- statt eindimensional denken koennen.

Auf den ersten Blick habe ich nur einen kleinen Einwand:

"However, the double-t strike elements of a Buk missile weigh 8.1 grams, more than twice as much as a single damage fragment among those that pierced MH17’s hull."

Der/die Gutachter schliessen aus der Form und Groesse der Ein"schuss"loecher auf die Masse der aufgetroffenen Projektile zurueck. Dabei gehen sie von den "Schrot"-Projektilen einer Python-Luft-Luft-Rakete (ca. 3g) im Vergleich zu einer Buk aus (8,1g). Das vernachlaessigt jedoch die Geschwindigkeit/den Impuls des Projektils.

Mit anderen Worten: man kann mit einem langsameren, massereicheren und einem schnelleren, im Ruhezustand "leichteren" Projektil denselben "Masseeindruck" erzielen - im Zweifel dann, wenn auch noch das spezifische Gewicht des Materials unterschiedlich waere (Eisen / Kupfer / Blei / Uran etc.).

In einem vollstaendigen Gutachten stehen auch noch solche Erwaegungen. Ich gehe aber davon aus, dass sie bestimmte Konstellationen von vornherein ausschlossen, weil sie meinen, es gebe sie auf dem Jahrmarkt der Projektile nicht. Das uebersieht aber, dass man der Vollstaendigkeit halber immer in Erwaegung ziehen muss, dass Geheimdienste genau dies tun: Spuren so zu hinterlegen, dass sie aussehen, als ob sie aus der Waffe des Gegners stammten.

Die Wahrheit stirbt im Krieg zuerst.

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Mit 40 DM pro Kopf begann die Marktwirtschaft, mit 400.000 Euro Schulden pro Kopf wird sie enden.
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