Nachfrage nach Ebooks
Hallo Sylvia,
du bist ja so richtig in Fahrt, das liegt wohl an deiner Auseinandersetzung aus dem aktuellen Udo-Faden weiter oben, da keilst du in alle Richtungen aus. Das ist nicht schlimm, ich nehme es dir auch nicht krumm.
Deine Verlinkung auf Udos Artikel macht aus meinem Hinweis keinen "Bockmist", weil es einfach nicht korreliert. Es gibt eine Ebook-Szene schon lange bevor der Kindle erfunden wurde. Und ebenso lange gibt es auch die Diskussionen über die Konsequenzen der Digitalisierung analoger Medien bzw. deren unentgeltlichen Verwendung und Verbreitung. Ich selbst lese nur noch auf dem Kindle und schleppe keine Papierbücher mit mir herum. Und wenn ein Buch lesenswert ist, dann kommt es auch als Ebook heraus - ob der Verlag das will oder nicht.
Zu deiner Kritik an meiner Ausdrucksweise: Ich bin noch nicht im Neusprech angekommen und habe das auch nicht vor. Ich habe als Kind gelernt, dass man obdachlose Bettler mit 'ner Flasche Schnaps in der Hand als Penner bezeichnet und ja, das ist abwertend. In einer Leistungsgesellschaft stehen sie in der Hierarchie fast ganz unten, sind also Bodensatz. In Neusprech wäre "Prekariat" angebracht, das ändert nichts an der Realität, klingt aber besser. Ich habe aber keine Lust auf Neusprech. Für ein Schulkind habe ich am Wochenende gerade einen Neger-Eis beim Eismann bestellt, Eis ist der Waffel wird mit Schokoglasur überzogen - die Kleine ist ganz hektisch geworden, weil das politisch so unkorrekt ist. Was in dem einen Land die Religionspolizei regelt, erledigen hier die Lehrer und Journalisten, Begriffe aus meiner Kindheit sind plötzlich "verboten".
Und das "warten müssen" sollte nur umschreiben, dass ich das Szenario längere Zeit beobachtet habe. Aber wie gesagt, du warst ja beim Verfassen so richtig in Fahrt und da passiert so was, also Schwamm drüber.
Gruß