Warum die Entwicklung positiv für uns Europäer ist, lies mal...
Liebe Sylvia,
in der Geschichte hat es immer den ganz großen Knall gegeben, wenn 3 Dinge zeitgleich aufeinanderprallten, eine Ursache alleine reichte nie für den GAU:
- Wirtschaftskrise
- Verfall staatlicher Autorität
- ethnische/kulturelle/religiöse Spannungen
Und diese Dinge prallen (leider) gerade rasend schnell aufeinander bzw stehen kurz davor. Und keiner kann das mehr aufhalten. Dieses Mal wird der Auslöser eine der nächsten Finanzkrisen sein, ganz sicher nicht der Islam. Man kann es drehen und wenden wie man will, der Finanzcrash steht uns allen bevor. Egal, ob wir Muslime, Christen, Atheisten, politisch links oder rechts oder arm oder reich oder schwarz oder weiß sind. Hinzu kommt bei uns der Verfall der staatlichen Autorität - über die deutsche Polizei lachen viele nur noch, über Richter ohnehin.
Beim absehbaren Finanzcrash wird es ungemütlich, das wissen auch alle Politiker, daher zögern sie das raus, solange das noch geht. Denn dann beginnen die Verteilungskämpfe. Dann brechen all jene Probleme auf, die wir bislang mit (geliehenem und nicht vorhandenem) Geld zugekleistert haben.
Und dann kracht es (aus finanziellen Gründen) auch richtig beim Thema "ethnische/kulturelle/religiöse Spannungen".
Warum ich das positiv sehe, also "naiv"? Es wird einen Reset unserer Gesellschaft geben, früher nannte man das "Revolution". Denn die für die absehbare Lage Verantwortlichen werden ganz sicher nicht mehr jene sein, die den Karren aus dem Dreck ziehen dürfen. Selbst in den Reihen der Polizisten, Soldaten etc gärt es schon jetzt, frag mal einen ganz normalen Polizisten aus dem Bekanntenkreis.
Alle Revolutionen haben in der Geschichte der Menschheit bewiesen, dass sich vieles verändern lässt, bloß nicht die Menschen. Es gibt derzeit wenig Grund, hoffnungsvoll in die Zukunft zu blicken. Im 19. Jahrhundert glaubten die Menschen, es gehe stets aufwärts, vorwärts, man werde zivilisierter, man werde gebildeter. Die Leute lernten lesen, schreiben, sie glaubten, es gehe nicht nur materiell, sondern gleichzeitig auch moralisch voran. Man konnte optimistisch sein. Und dann kam der Erste Weltkrieg. Danach gab es wieder die Hoffnung auf eine bessere Welt. Und dann kam der Zweite Weltkrieg. Und wieder keimte die Hoffnung einer Nachkriegsgeneration, nun werde wirklich alles dauerhaft besser. Materiell hat sich die Welt für sehr viele Menschen tatsächlich seither verbessert. Man ist größer, lebt länger, man ist gesünder. Aber geistig, politisch, moralisch - da kommen die „Eliten“ offenkundig nicht hinterher, vielleicht entwickelt sich der Mensch sogar im Augenblick noch weiter zurück.
Und deshalb bin ich überzeugt davon, dass für Muslime der "Reset" bedeuten wird, dass sie hier keine Zukunft haben. Nein, ich fördere das nicht. Nein, um mich geht es gar nicht. Aber die Mehrheit da draußen (das belegen alle Umfragen zu Thilo Sarrazins Thesen) will nicht, dass der Islam zu Deutschland gehört, will mehr Respekt für die eigene kulturelle Identität und keinen vorauseilenden Gehorsam gegenüber fremden Werten. Ich bin so "naiv", zu glauben, dass der kommende Finanzcrash viele positive Seiten haben wird: Wir werden das politische Gesindel los, welches uns vieles versprochen hat ("Der Euro wird mindestens ebenso stabil wie die Mark", "Die Rente ist sicher".... etc..) und alles gebrochen hat. Die Mehrheit der Europäer will den Islam hier nicht. Also wird die Geschichte ihn hier wieder wegspülen, ob wir das wollen oder nicht... Man kann Menschengruppen, die sich nicht akzeptieren, nicht dauerhaft zusammenzwingen, das geht nicht...
1996 sagte der Verhaltensforscher Prof. Eibl-Eibesfeld dazu, Zitat:
Diskriminierung – auf freundliche Weise – betreibt ja jeder! Die eigenen Kinder stehen uns näher als die der anderen, die Erbgesetze nehmen darauf Rücksicht, und es ist ja auch schon diskriminierend, daß kein Fremder in meinen Garten darf. Auch ein Land darf seine Grenzen verteidigen. Wenn jemand den Grenzpfahl in Europa nur um zehn Meter verschieben würde, gäbe es furchtbaren Krach, aber die stille Landnahme über Immigration soll man dulden?
Freue mich auf Deine Antwort...
Liebe Grüße Udo