Schoene kreative Ideen

Positiv, Freitag, 29.05.2015, 21:05 (vor 3883 Tagen) @ zip3683 Views
bearbeitet von unbekannt, Freitag, 29.05.2015, 21:13

Hi zip,

es ist vollkommen richtig, auf einen "Nebenkriegsschauplatz" auszuweichen.
Tierschutz und wie in diesem Fall das Gesundheitsamt (Kot und Urin auf
Straßen, Wegen, Kinderspielplätzen und Gärten) oder das Veterinäramt
(Verdacht auf unzureichende Kühlketten, Hygiene bei den Imbissbuden), das
Ordnungsamt (wegen unzureichender Kennzeichnung abgepackter Produkte
hinsichtlich der Allergene) sind grundsätzlich an ranghöherer Stelle
anzusprechen. Also beim Land, wenn die genehmigende Behörde eine Stadt
ist, bzw. beim Kreis, wenn die Gemeinde dazu gehört.

Das werde ich alles austesten.

Da kann es im Ort noch so "filzen", den Anordnungen "von oben" muss
stattgegeben werden.

Das sind viele Nadelstiche, die den Leuten mit den Fahrgeschäften die
weitere Lust an der Teilnahme vermiesen, zusätzliche Kosten verursachen
und die Attraktivität der Veranstaltung an der Wurzel senken.

Guter Ansatz. Wirklich Umsatz macht ohnehin nur das Bierzelt.

Jetzt zur Frage: Befinden sich in Hörweite zum Veranstaltungsort
besonders sensible Personen und Einrichtungen (z. B. Krankenhäuser,
Pflegeeinrichtungen, Kurheime)?

Nichts dergleichen, aber ein Kloster! Mit denen werde ich auch mal sprechen. [[top]]

Zusatzfrage: Du hast 1.200 qm Wohnfläche. Dort befindet sich nicht
zufällig eine der vorgenannten Einrichtungen? So ein spezielles Angebot
mit Abendseminaren für Leute mit Tinnitus (alternative Heilmethode) sollte
doch nicht schwer zu etablieren sein, oder? [[zwinker]]

Schoene Idee, aber da werde ich den Ball lieber flach halten. Meine eigenen Seminare fuehre ich als Privatclub mit bezahlter Mitgliedschaft fuer ein Wochenende durch, da ich die behoerdlichen Anforderungen an einen oeffentlichen Veranstaltungsort nicht erfuelle. Da will ich keine schlafenden Hunde wecken...

Diese Einrichtungen stehen unter besonderem Schutz (6.1 f):
http://www.verwaltungsvorschriften-im-internet.de/bsvwvbund_26081998_IG19980826.htm
Bitte 6.3 und 7.2 studieren, mit 14 Tagen am Stück ist die Veranstaltung
ausserhalb der Legalität!

Toplink! Das ist doch mal eine Argumentationsgrundlage! [[top]]

Ich darf aus eigener Erfahrung (und naher Beobachtung) beisteuern:

1. Der Klageweg macht dich zur Persona non grata im Ort, dauert lange und
freut die Rechtsanwälte und Gutachter.

Gewiss, der Preis waere hoch. Andererseits bin ich in den Augen der Konservativen bereits so eine Person und kann damit sehr gut leben. Die Kleingeister meiden/fuerchten mich und es ist mir eine grosse Freude, ueber Dritte Geruechte ueber mich streuen zu lassen und zu beobachten, welche Eigendynamik das entwickeln kann. [[zwinker]] Interessante Menschen schreckt es dagegen nicht ab und wer mich naeher kennenlernt, schaetzt mich. Eine gute Methode, den Poebel fernzuhalten, ohne selbst sortieren zu muessen.

Monatelang mit Gutachtern, Anwaelten, Gerichten und Behoerden zu kommunizieren schreckt dagegen tatsaechlich ab. Ich habe sowas in einem anderen Fall schonmal (erfolgreich) durchgezogen und mir eigentlich geschworen, dass das das letzte Mal war... der Stundenlohn ist zu bescheiden verglichen mit Arbeit, die einem Spass macht.

Momentan ist es gefuehlt ein Egoproblem - ich moechte diese Hilflosigkeit und Ohnmacht nicht spueren und erwaege deshalb verschiedene Reaktionen.
Schon allein, weil ich vorsaetzlich angelogen wurde.

2. Ein kleinteiliges Agieren auf unterschiedlichen Ebenen mit
Konzentration auf die Themen Sicherheit, Gesundheit, Tierschutz,
Umweltverträglichkeit, Verbraucherschutz und Hygiene setzt "kleine
Brände" in Gang, die sich auf Dauer nicht mehr löschen lassen. Hierbei
agierst du verdeckt im Hintergrund und bist nicht dem Volksszorn
ausgesetzt.

Da mache ich mir weniger Sorgen - ich hatte hier schonmal 50 Harleys mit den dazugehoerigen imposanten Barttraegern vor der Tuer stehen... das hat im Ort nachhaltig Eindruck gemacht. [[top]]

Das mag dir am Arxxx vorbei gehen, deinen Kindern und
Angehörigen jedoch kaum. Die hängen nämlich automatisch mit drin.
3. Diese "Nadelstiche" müssen nicht von ausschließlich von dir
inititiert werden. Du sprachst von einer Handvoll weiterer Betroffener (die
möglicherweise in die eine oder andere Behörde hinein Beziehungen haben).
Einfach die Maßnahmen aufteilen und delegieren. Das schweisst zusammen.

Die Nachbarn lieben mich und sind sehr aufgeschlossen fuer solche Plaene.

Hier noch ein interessantes PDF:
http://www.geraeusche-rechner.de/downloads/Artikel-Freizeitlaerm.pdf
Bitte beachte die Bewertungsskala.

Viel Erfolg wünscht der

Danke und schaun mer mal,

Positiv


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